Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

CDU/CSU: "Özdemir muss GAP-Strategieplan zur Chefsache machen"

Die Fraktion CDU/CSU fordert Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir eine starke Positionierung im Bezug auf die Gemeinsamen Agrarpolitik.

Das EU-Parlamentsgebäude in Brüssel. Bild: Europäisches Parlament.

Deutschland hat es als eines von wenigen EU-Mitgliedsstaaten nicht geschafft, rechtzeitig einen Strategieplan zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bei der EU-Kommission in Brüssel bis zum 1. Januar 2022 vorzulegen. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann: „Der GAP-Strategieplan muss schnellstmöglich in Brüssel nachgereicht werden. Unsere Landwirtinnen und Landwirte brauchen gerade bei der wichtigen Frage der Ausgestaltung der zukünftigen GAP schnellstmöglich Planungssicherheit. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir muss das Thema zur Chefsache machen.

Verzögerungen im Trilog, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium als Grund für die fehlende Einreichung des Strategieplans angibt, sind keine Entschuldigung. Diese Verzögerungen haben alle 27 EU-Mitgliedsstaaten betroffen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte vor diesem Hintergrund sogar die GAP-Gesetzgebungsverfahren noch vor den finalen Trilog-Ergebnissen im Bundestag bereits abgeschlossen. Auch der Bundesrat hatte im Dezember vergangenen Jahres die weiteren notwendigen Rechtstexte beschlossen, damit die Frist hätte eingehalten werden können.“ (CDU/CSU)

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