Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

CDU/CSU: "Made in Germany" als Markenzeichen bei Lebensmitteln nutzen

Aktuelle Umfragen belegen das große Interesse der Verbraucher an transparenten Informationen über Lebensmittel.

Aktuelle Umfragen belegen das große Interesse der Verbraucher an transparenten Informationen über Lebensmittel. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp:

"Ernährungsthemen erfahren eine immer stärkere öffentliche Aufmerksamkeit. Das Informationsinteresse der Verbraucher steigt stetig. Die Menschen wollen immer genauer wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen, was darin enthalten ist und wie sie hergestellt worden sind. Das gilt besonders für tierische Produkte, da die Haltungsbedingungen von Nutztieren immer kritischer hinterfragt werden. Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist daher eine klare und verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln unerlässlich. Dazu gehört unserer Auffassung nach auch die Herkunft von Lebensmitteln. Nur so ist eine informierte Kaufentscheidung des Verbrauchers möglich.

Deutsche Lebensmittel werden nach den weltweit höchsten Standards hergestellt. Deshalb muss ‘Made in Germany‘ zu einem Markenzeichen für besonders tiergerecht und nachhaltig erzeugte Lebensmittel werden. Der Verbraucher soll auch in der Gastronomie und bei verarbeiteten Produkten erkennen können, wo seine Lebensmittel herkommen. So kann er mit seinem Kauf beispielsweise einen Beitrag für mehr Tierwohl leisten.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt daher alle Initiativen der Lebensmittelwirtschaft, die dazu beitragen, mehr Transparenz für den Verbraucher zu schaffen. Der Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. geht mit seiner Kampagne zur Herkunftskennzeichnung von Geflügelfleisch mit gutem Beispiel voran."

Hintergrund:
Die ZEIT, infas und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung haben für die Vermächtnis-Studie mehr als 3.100 Deutsche befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Essen in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert besitzt. Knapp 90% empfehlen kommenden Generationen mit höchstem Nachdruck, auf gutes Essen zu achten, und 74 Prozent unterstreichen die zukünftige Bedeutung einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion. 85% der Befragten sprechen sich für eine vollständige und verständliche Produktinformation aus.

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