Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

"Campus to World": Gartenexperimente für zuhause

Unter dem Motto "Gärtnern für den Umweltschutz" stellt das Team des CitizenLabs: Umweltlabor der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg anschaulich aufbereitete Informationen mit Tipps und Videos zum Experimentieren im eigenen Garten bereit. Die gesammelten Ergebnisse fließen in eine deutschlandweite Erhebung.

Mit Hilfe des sogenannten Teebeutel-Index wird die biologische Aktivität der Böden untersucht. Bild: Martin Hamer / H-BRS.

Im Mittelpunkt der Do-it-yourself-Workshops steht der Gartenboden als nützlicher Klimaschützer. Vier Themenfelder werden untersucht: die Bodenfruchtbarkeit, der optimale Wasserhaushalt und Humusgehalt sowie die Bestimmung und Förderung der Artenvielfalt im Boden. Die Versuche sind so ausgewählt, dass sie mit Haushaltsgegenständen durchgeführt werden können: Beispielsweise kann der pH-Wert eines Bodens mit Hilfe von Backpulver und destilliertem Wasser und Essigessenz in sauer, neutral oder basisch eingeteilt werden.

Durch die Zusammenarbeit mit der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Aktion „Expedition Erdreich“ und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ) in Leipzig, fließen die Ergebnisse in eine deutschlandweite Erhebung ein, um wissenschaftliche Daten zum Bodenzustand zu sammeln.

Das Internationale Zentrum für nachhaltige Entwicklung (IZNE) an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat die Do-it-yourself-Workshops ergänzend zu den virtuellen Workshops entwickelt. Sie fanden bereits im Frühjahr dieses Jahres virtuell statt. Das Projekt entstand innerhalb der Bürgerwissenschaften an der Hochschule, die Teil des durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Projektes „Campus to World“ sind. Ziel des Projektes ist der Wissenstransfer zwischen Hochschule und Gesellschaft. (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)

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