Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BZL: Pro-Kopf-Verbrauch von Obst und Gemüse gesunken

Das BZL zeigt den Pro-Kopf-Verbrauch ausgewählter Lebensmittel in Deutschland 2022 auf.

Pro-Kopf-Verbrauch verschiedener Nahrungsmittel. Bild: BZL.

Verglichen mit den beiden vorangegangenen Jahren war der Pro-Kopf-Verbrauch 2022 bei den meisten Lebensmitteln rückläufig. Das muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Nahrungsverzehr zurückgegangen ist. Der Verbrauch umfasst je nach Produkt auch Futter und nicht verwertete Mengen. 

Für Obst lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2022 bei 64,9 Kilogramm – der niedrigste Wert der vergangenen 25 Jahre

Ein besonders deutlicher Rückgang, um gleich 8,6 Kilogramm, war bei Gemüse zu verzeichnen. Mit 102,6 Kilogramm lag der Pro-Kopf-Verbrauch aber immer noch im Durchschnitt der vorangegangenen zehn Jahre. Hier ist das Minus vor allem auf den Rekordwert aus dem Vorjahr zurückzuführen.    

Genau umgekehrt war es beim Honig. Hier stieg der Pro-Kopf-Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um gut 13% auf 935 Gramm an, blieb damit aber dennoch unter dem 10-Jahres-Durchschnittswert. (BZL)

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