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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BWV: Präsident Hartelt begrüßt Rechtsgutachten
Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V. (BWV), Eberhard Hartelt, begrüßt das aktuelle Rechtsgutachten des Arbeitsrechtlers Prof. Dr. Christian Picker, das eine Sonderregelung für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft beim gesetzlichen Mindestlohn als rechtssicher einstuft und befürwortet. Damit stützt das Gutachten eine jahrelange Forderung des BWV und erkennt die wirtschaftliche Situation der Betriebe im Sonderkulturbereich an.
Besonders das südliche Rheinland-Pfalz ist geprägt von handarbeitsintensiven Sonderkulturen wie Wein, Obst und Gemüse. Die Personalkosten machen in diesen Betrieben einen Großteil der Produktionskosten aus. Im EU-Vergleich sind die deutschen Betriebe aufgrund der hohen Lohnkosten kaum noch wettbewerbsfähig. „Ohne eine entsprechende Anpassung droht nicht nur der Verlust von Arbeitsplätzen, sondern eine schleichende Abwanderung der Produktion ins Ausland", erklärt Hartelt. Dies stünde im Widerspruch zum im Koalitionsvertrag formulierten Ziel der Bundesregierung, den Selbstversorgungsgrad Deutschlands zu steigern. Möglich sei eine Steigerung nur, wenn die Produktion vor Ort wirtschaftlich bleibe. Eine Abwanderung von gewissen Obst- und Gemüsesorten würde außerdem eine Erhöhung der Importe aus Ländern zur Folge haben, in denen Sozial- und Umweltstandards weit hinter deutschen Standards zurückbleiben.
Nun sieht Hartelt die Landesregierung in der Pflicht, sich auf Bundesebene mit Nachdruck für entsprechende Ausnahmeregelungen bei Saisonarbeitskräften einzusetzen, damit diese im Mindestlohngesetz verankert werden können.

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