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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BVZ: Export von Phalaenopsis nach Mexiko jetzt möglich
Die mit Mexiko ausgehandelten Einfuhranforderungen für Phalaenopsis aus Deutschland wurden neu in die mexikanische Datenbank aufgenommen. Diese Veröffentlichung kommt einer Marktöffnung gleich und ermöglicht damit jetzt den Export von Orchideen aus Deutschland.
„Wir freuen uns, dass diese große Hürde genommen wurde und jetzt ein neuer Markt in Südamerika erschlossen werden kann“, so Matthias Bremkens, Vorsitzender des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) und des Verbandes Deutscher Orchideenbetriebe (VDOB) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG).
Der BVZ hatte sich auf Wunsch der Branche für eine Marktöffnung für Mexiko eingesetzt und das Verfahren, das in Kooperation von Julius Kühn-Institut (JKI) und Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) umgesetzt wurde, als Branchenverband begleitet.
Im Gartenbau werden zunehmend Pflanzen und Pflanzenprodukte in Länder außerhalb der EU exportiert. Dafür müssen die Einfuhrbestimmungen der Zielländer eingehalten werden. Dahinter verbergen sich oftmals sehr komplexe pflanzengesundheitliche Regelungen, die für die Unternehmen oft große Hürden darstellen, wenn es um Erstexporte geht. Dank des Engagements der Behörden konnte das sehr aufwändige Verfahren pragmatisch durchgeführt werden, betont Bremkens.
Hintergrund: Vor allem südamerikanische und asiatische Länder sowie die USA erlauben Einfuhren erst dann, wenn sie die phytosanitären Risiken pflanzlicher Importprodukte analysiert und auf dieser Grundlage konkrete Einfuhranforderungen festgelegt haben. Das Exportland ist in diesem Falle aufgefordert, umfangreiche Daten (Dossiers) mit Angaben über die im Exportland vorkommenden Schadorganismen und deren Bekämpfung bereitzustellen. Im Fall von pflanzlichen Erzeugnissen aus deutscher Produktion ist das JKI dafür verantwortlich, derartige Dossiers zu erarbeiten.
Mit nachfolgendem Link auf die Seite des Julius Kühn-Institutes können die Einfuhranforderungen für den Export von Phalaenopsis nach Mexiko in englischer Sprache abgerufen werden pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/dokumente/upload/mx3-2019phalaenopsis _en.pdf.
Das Exportinteresse für neu zu erschließende Märkte der Wirtschaft wird über die Verbände - für den Gartenbau über den Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) - dem BMEL mitgeteilt. (ZVG/BVZ)

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