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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BVL: Dr. Helmut Tschiersky geht
Dr. Helmut Tschiersky war mehr als elf Jahre Präsident des BVL. Er übernahm dessen Leitung zum 1. Juni 2008. Vorher war er Leiter der Arzneimitteluntersuchungsstelle des Instituts für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen Berlin (ILAT) sowie kommissarischer Leiter des gesamten Instituts. Der promovierte Lebensmittelchemiker und Apotheker begann seine fachliche Laufbahn bei der Bundeswehr, wo er verschiedene Aufgaben im In- und Ausland wahrnahm.Unter Dr. Tschierskys Führung hat sich das BVL stark gewandelt. So übernahm das Amt zahlreiche neue Fachaufgaben – etwa im Bereich des Lebensmittelbetrugs und der Lebensmittelkriminalität. Für die Kontrolle des Internethandels von Lebensmitteln, Futtermitteln und Bedarfsgegenständen wurde beim BVL die gemeinsame Zentralstelle G@ZIELT geschaffen. Derzeit wird der Bereich um den Internetvertrieb von Pflanzenschutzmitteln erweitert.
Auch in anderen Themenfeldern des BVL gab es in Dr. Tschierskys Amtszeit neue Entwicklungen, wie die Zunahme von Antibiotikaresistenzen oder die neuen Züchtungstechniken in der Gentechnik, auf die das Amt mit verschiedenen Maßnahmen reagierte. Vor dem Hintergrund der zunehmenden globalen Warenströme war Dr. Tschiersky die Kooperation mit Drittstaaten besonders wichtig. Unter seiner Leitung schloss das BVL unter anderem Vereinbarungen mit Behörden in China, Indien und Marokko.
In Dr. Tschierskys Amtszeit fielen auch mehrere lebensmittelbedingte Krisen. So konnten sowohl der EHEC-Ausbruch 2011 als auch das massive Auftreten von Norovirus-Erkrankungen 2012 durch Expertengruppen unter Leitung des BVL aufgeklärt werden. Als Reaktion auf diese Ereignisse hat Dr. Tschiersky im BVL den Aufbau eigener Krisenmanagementstrukturen angestoßen und umgesetzt. Der stetige Zuwachs von Aufgaben bedeutete auch eine Zunahme der Beschäftigten: Waren 2008 rund 470 Menschen für das Amt tätig, übergibt Dr. Tschiersky seinem Nachfolger Friedel Cramer nun eine Behörde mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an fünf Standorten in Braunschweig und Berlin. (BVL)

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