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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BVG: Effizienzbonus für Geothermie-Wärmepumpen
Um bei der Sanierung von Bestandsgebäuden noch stärkere Klimaschutzeffekte zu erzielen und die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu reduzieren, hat das BMWK die Einzelmaßnahmen der BEG neu justiert.
Die Anpassungen beziehen sich im Wesentlichen auf zwei Bereiche: Zum einen wird die Förderung aller gasverbrauchenden Anlagen aufgehoben und das Austauschprogramm, das sich bisher auf Ölkessel beschränkte, auf Gas-Brennwertanlagen ausgeweitet. Zum anderen wurden die Fördersätze für Einzelmaßnahmen neugestaltet. Die Förderung aller EE-Technologien ist hierbei leicht abgesenkt worden, um mit den verfügbaren staatlichen Mitteln ein möglichst großes Investitionsvolumen zu hebeln.
Neben der von EE-Verbänden schon lange geforderten Abschaffung der Förderung für Gas-Brennwert- und Hybridheizungen, hat eine zentrale Forderung des Bundesverbands Geothermie Eingang in das Regelwerk gefunden: Effizienz muss belohnt werden. Die neuen Fördersätze für Wärmepumpen sehen deshalb eine zusätzliche Förderung in Höhe von 5% vor, wenn Wasser, Abwasser oder das Erdreich als Wärmequelle genutzt werden. Trotz Absenkung des Umfangs der staatlichen Bezuschussung insgesamt, wird die Erdwärmepumpe damit im Vergleich zu anderen EE-Technologien bessergestellt.
Helge-Uve Braun, Präsident des Bundesverbands Geothermie, appelliert an die Bundesregierung: "Anknüpfend an diese Maßnahmen im BEG braucht es zeitnahe ein Geothermie-Erschließungsgesetz, analog dem Entwurf des „Wind-an-Land-Gesetzes" für die Windenergie, um vor allem die genehmigungsrechtlichen Hürden, die maßgeblich für die zeitliche Verzögerung von Erdwärmeprojekten verantwortlich sind, zu beseitigen. Nur so kann der Hochlauf der Nutzung von Oberflächennaher und Tiefer Geothermie forciert werden." Der Bundesverband Geothermie hat hierzu bereits einen umfassenden Maßnahmenkatalog vorgelegt. (BVG)

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