Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BVE: Startet Klimaschutzkampagne

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstützt in den kommenden drei Jahren die BVE beim Aufbau einer Klimaschutzkampagne für die Ernährungsindustrie.

Die Herausforderungen der Branche müssen mit starker Stimme von einer kompetenten und leistungsfähigen Interessenvertretung kommuniziert werden. Dieser Aufgabe kommt die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) nach. Bild BVE.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt in den kommenden drei Jahren die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) beim Aufbau einer Klimaschutzkampagne für die Ernährungsindustrie. Die BVE-Klimaschutzkampagne richtet sich insbesondere an die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche. Ziel ist es, möglichst viele Entscheider zu erreichen und für das Erfordernis von klimaschützenden Maßnahmen in den Betrieben zu sensibilisieren und zu werben. Dazu erklärt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der BVE:

„Mit unserer Klimaschutzkampagne bekennt sich die Branche zu ihrer Verantwortung, einen weiteren Beitrag zur Reduktion von klimaschädlichen CO2-Emissionen zu leisten, um die Erreichung bestehender Klimaziele zu fördern. Wir freuen uns sehr, dass das Bundesumweltministerium nach Dienstleistungs- und Handelsverbänden nun erstmals einen Industrieverband unterstützt und nehmen unsere Vorreiterfunktion gern an.“

Im Fokus der Kampagne steht insbesondere der Energieeinsatz. Der Energieverbrauch der Ernährungsindustrie führt jährlich zu ca. 18 Mio. Tonnen CO2-Emissionen. Durch dessen Optimierung las-sen sich klimaschädliche Emissionen reduzieren und gleichzeitig Kosteneinsparungen generieren. Sowohl auf Dachverbandsebene als auch in Mitgliedsverbänden der BVE werden hierzu vielfältige Schulungs- und Informationsmaßnahmen, wie z. B. Workshops, Webinare, Checklisten, durchgeführt. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, den vielfältigen Verpackungseinsatz in der Branche ökologisch zu optimieren.

Über eine Kampagnenhomepage der BVE werden Best-Practice-Beispiele aus den Branchen, Leitfäden, Checklisten etc. veröffentlicht, um eine möglichst hohe Multiplikationswirkung zu erzeugen. Die Klimaschutzkampagne der BVE ist auf drei Jahre angelegt. Zur Umsetzung arbeitet die BVE mit externen Dienstleistern zusammen. Die Kampagne wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit finanziellen Mitteln gefördert. (BVE)

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