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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BVE: Konjunkturreport Ernährungsindustrie 2020
Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete im Oktober 2020 einen Umsatz von 16,0 Mrd. Euro. Damit verzeichnete die Branche einen Umsatzrückgang von 2,7% im Vorjahresvergleich. Während der Inlandsumsatz mit 1,2% im Vorjahresvergleich zulegte, sanken die Exporte deutlich. Insgesamt wurden Lebensmittel im Wert von 5,2 Mrd. Euro exportiert, dies entspricht einem Umsatzrückgang von 9,7% im Vorjahresvergleich. Der Absatzrückgang im Ausland lag bei 8,2%. Die Erzeugerpreise im Inland sanken um 0,7%, die Erzeugerpreise im Ausland um 1,7%. Wie schon im Vormonat konnte die Branche ihre Produktion im Oktober ausbauen. Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg um 1,3% im Vorjahresvergleich.
Agrarrohstoffmärkte
Die Agrarrohstoffkosten sind einer der größten Kostenfaktoren für die Lebensmittelproduktion. Besonders steigende Rohstoffkosten sind eine zusätzliche Belastung für die Unternehmen und wirken sich mittelfristig auf die Verbraucherpreise aus. Die Preisentwicklung an den globalen Agrarrohstoffmärkten folgt den Angebots- und Nachfrageschwankungen. Im November 2020 legte der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel im Vergleich zum Vormonat um 5,0% zu und lag bei 101,0 Punkten. Im Vorjahresvergleich stieg der Index um 9,0%.
Ausblick: Geschäftsklima
Der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklimaindex ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Im Dezember 2020 konnte das Geschäftsklima nach einem Einbruch im Oktober zum zweiten Monat in Folge ein Plus verzeichnen Der Saldo des Geschäftsklimas stieg um 3,3 Punkte im Vormonatsvergleich und lag damit bei insgesamt +2,0 Punkten. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fiel positiver als noch im Vormonat aus und stieg um 2,9 Punkte auf insgesamt +17,9 Punkte. Der Indikator „Geschäftserwartung der nächsten Monate“ stieg um 3,7 Punkte im Vormonatsvergleich, mit einem Saldo von insgesamt -12,7 Punkten fielen die Geschäftserwartungen der nächsten 6 Monate jedoch mehrheitlich negativ aus.
Konsumklima und Verbraucherpreise
Für die Stimmungslage bei den Verbrauchern ist das GfK Konsumklima ein wichtiger Indikator. Die Dezembererhebung der GfK zeigt eine gespaltene Bild der Verbraucherstimmung. Während die Konjunkturerwartung und die Anschaffungsneigung im Vormonatsvergleich zulegten, sank die Einkommenserwartung. Der Konsumklimaindex lag im Dezember 2020 bei -6,8 Punkten und verschlechterte sich damit um 3,6 Punkte im Vormonatsvergleich. Mit Blick auf eine steigende Sparneigung im Dezember prognostiziert die Gfk für Januar 2021 einen Indexwert des Konsumklimas von -7,3 Punkten.
Die Verbraucherpreisentwicklung fiel im November moderat aus. Die Lebensmittelpreise stiegen im Vormonatsvergleich um 0,4%, die allgemeinen Verbraucherpreise sanken um 0,8%. Im Vorjahresvergleich stiegen die Lebensmittelpreise um 1,2%, während die allgemeinen Verbraucherpreise mit -0,3% leicht rückläufig waren. (BVE)

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