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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BVE: Keine Konsumlenkung durch die Hintertür
Zur Forderung mehrerer Verbände und NGOs, den Mehrwertsteuersatz von Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten auf null zu senken, erklärt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie:
„Die Lebensmittelbranche in Deutschland hat jahrelang eine beachtliche Leistung erbracht, in dem wir sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen anbieten konnten. Preise, bei denen auch diejenigen, die nur einen schmalen Geldbeutel zur Verfügung haben, sich nach ihren individuellen Vorlieben ernähren konnten.
Jetzt stehen wir – wie viele andere auch – seit zwei Jahren vor immensen Herausforderungen: zuerst durch Corona, jetzt durch den Krieg in der Ukraine. Die Rohstoff- und Energiepreise sind nahezu explodiert und manche Rohstoffe sind international kaum noch verfügbar. Trotzdem haben wir es geschafft, die Lebensmittelversorgung sicher zu stellen.
Natürlich muss sich auch weiterhin jeder Lebensmittel leisten können. Und zwar die Lebensmittel, die man gerne essen möchte, die zum persönlichen Lebensstil passen und die einem gut tun. Wir brauchen keine willkürliche Konsumlenkung durch die Hintertür.“
Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 181 Mrd. Euro der viertgrößte Industriezweig Deutschlands. Über 610.000 Beschäftigte in rund 6.100 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90% der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von 35% zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen. (BVE)

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