Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BVE: Erteilt Forderung nach Mehrwertsteuererhöhung klare Absage

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie hat die öffentliche Forderung des Umweltbundesamtes nach einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Tierprodukte von sieben auf 19 Prozent entschieden zurückgewiesen.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie hat die öffentliche Forderung des Umweltbundesamtes nach einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Tierprodukte von sieben auf 19 Prozent entschieden zurückgewiesen.

„Zusätzliche Steuern auf bestimmte Lebensmittel sind eine ungeeignete Maßnahme, um eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise zu fördern. Die BVE spricht sich deshalb entschieden gegen ökologische Lenkungssteuern auf Lebensmittel aus. Die Branche ist auf eine intakte Umwelt und die dauerhafte Verfügbarkeit von Ressourcen angewiesen. Mehr Nachhaltigkeit erreicht man nur durch Produkt- und Prozessinnovationen sowie Effizienzsteigerungen entlang der gesamten Lebensmittelkette. Neue Steuern führen letztlich nur zur Verteuerung der Produkte, Marktverzerrungen und mehr Bürokratie. Das trifft auf Seiten der Verbraucher wie der Unternehmen vor allem die Kleinen“, erklärt Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer.

Die deutsche Ernährungsindustrie leistet einen wichtigen Beitrag zu Wohlstand, Beschäftigung und Nachhaltigkeit. Es muss auch zukünftig sichergestellt sein, dass für alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen qualitativ hochwertige, sichere Lebensmittel zu angemessenen Preisen verfügbar sind. Steuererhöhungen würden insbesondere einkommensschwache Bevölkerungsgruppen treffen und zur Sozialauswahl an der Ladentheke führen. Darüber hinaus würde das Konsumklima in Deutschland erheblich belastet und die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Ertragslage der kleinen und mittelständischen Unternehmen weiter geschwächt. Die BVE fordert die Politik deshalb auf, Mehrwertsteuererhöhungen bei Lebensmitteln und marktverzerrenden Lebensmittelverbrauchssteuern eine klare Absage zu erteilen.

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