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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BVE: Beraterseminar in Frankfurt am Main
Der gärtnerische Facheinzelhandel kann vor allem durch Qualität, Service und die Identifikation von Alleinstellungsmerkmalen punkten. Das wurde einmal mehr bei der Beratertagung des Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) vom 13. bis 16. Mai 2019 in Frankfurt am Main deutlich. Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit sind im Wettbewerb von zentraler Bedeutung.
Der Hauptgeschäftsführer des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen e. V. (GVBWH), Hans- Georg Paulus, verwies auf die sehr positive Wahrnehmung des Gartenbaus in Politik und Öffentlichkeit. Dr. Gabriele Weimann von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen stellte die Neuausrichtung des Qualitätszeichens Premium Gärtnerei vor, bei dem Qualität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Zukunftsorientierten Betrieben wird ein Leitfaden für die unternehmerische Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt. In Form eines Arbeitsbuches dient es der freiwilligen Qualitätskontrolle, womit sich effektiv Lücken in der Betriebsentwicklung aufdecken und Lösungsansätze finden lassen. Die ersten Pilotprüfungen sind für Herbst 2019 geplant.
Prof. Dr. Jörn Hendrich Block von der Universität Trier machte in seinem studiengestützten Vortrag die Relevanz inhabergeführter Familienunternehmen als Marke, gerade für kleine familiengeführte Unternehmen, deutlich. Im Wettbewerb mit den großen Unternehmen gilt es daneben lukrative Nischen zu identifizieren und beispielsweise über lokales Sponsoring den Bezug zur Region zu kommunizieren. Dozentin Gabriele Schulze ermutigte in Ihrem Beitrag „Verblüffungsstrategien im Service und Handel“ dazu, Standardprozeduren im Kundenkontakt zu verlassen. Durch gute Erfahrungen beim Einkauf und exzellenten Service ließe sich die notwendige Abhebung vom Mitbewerber und langfristige Kundenbindung erreichen. Auch der Umgang mit Beschwerden und besondere Vorteile für Stammkunden spiele in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle.
Dr. Bernd Hardeweg vom Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau e.V. gab eine Einführung zum Betriebsvergleich 4.0. Anja Hübner, ZVG-Projektkoordinatorin für Nachwuchswerbung und Heidi Hecht vom Grünen Medienhaus (GMH) stellten sehr anschaulich das Ausbildungsmarketing „Reality meets Virtuality“ des ZVG vor.
Verena Trost von der Bayrischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) präsentierte die Ergebnisse einer Untersuchung zur Attraktivität beliebter Beet- und Balkonpflanzen für Wild- und Honigbienen, insbesondere die Gattung Bidens und Dahlia.
Die nächste Beratertagung wird vom 11. bis 14. Mai 2020 in Lübeck stattfinden. Leitthema wird Personal- Marketing und -Management sein. (ZVG/BVE)

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