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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundestagswahl: Kernforderungen vorgestellt
Der Präsident des Gartenbauverbandes Berlin–Brandenburg, Klaus Henschel, würdigte auf der Internationalen Gartenschau in Berlin in seinem Eingangsstatement die Entschließung des Bundestages, den Gartenbau als innovativen Wirtschaftszweig stärken und festigen zu wollen. Zugleich betonte er, dass die hohe Arbeitsintensität und die dafür notwendigen Kompetenzen junger Leute durch die Aus- und Weiterbildungslandschaft bisher unzureichend abgedeckt sind. Die starke Fokussierung auf die Hochschulausbildung geht einher mit einem Mangel an Bewerbern für die gärtnerische Praxis, die neben der berufskundlichen Bildung auch das notwendige handwerkliche Geschick mitbringen.
Dass der Zentralverband mit seinen Landesverbänden an dieser Stelle bereits sehr aktiv ist, konnte die Bildungsreferentin des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG), Larisa Chvartsman, anhand der vielfältigen Aktivitäten des Verbandes auf dem IGA-Campus deutlich machen. Chvartsman betonte die Notwendigkeit, Kinder bereits frühzeitig an Naturprozesse heranzuführen, was besonders erfolgreich durch den Lernort Schulgarten gelinge. Zur Verstetigung solcher Lernorte sei eine Aufnahme in die Schulcurricula wünschenswert. Diese Informationen wurden von der Abgeordneten Petra Pau interessiert aufgegriffen und durch eigene Erfahrungen bestätigt.
Die gegenwärtig vom Gartenbauverband Berlin–Brandenburg auf der IGA veranstaltete Genießerwoche „Heidelbeeren“ bot zugleich einen guten Anlass, den strukturellen Wandel deutlich zu machen, dem der Gartenbau auch durch die zunehmende Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels ausgesetzt ist. Regionalität und Saisonalität durch die Betriebe authentisch herauszustellen sei das Ziel dieser Veranstaltungen während der Gartenschau, so Präsident Henschel. Für den I-Punkt Grün stellte Paul Helle von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft den Bildungs- und Informationsauftrag gegenüber den Verbrauchern an dieser Stelle heraus.
Mit Bezug auf die diesjährigen Witterungsunbilden, die sich auf die Erträge und wirtschaftliche Lage der Gartenbauunternehmen unmittelbar auswirken, wurde vom Verband nochmals nachdrücklich die Unterstützung eines betrieblichen Risikomanagements im Rahmen des kommenden Koalitionsvertrages eingefordert. Dazu gehören verbindliche Regelungen zur steuerlichen Begünstigung bei der Versicherungssteuer für weitere Elementarschäden genauso, wie die Einführung von Entschädigungsleistungen für gärtnerische Betriebe bei auftretenden Quarantäneschädlingen, so Präsident Henschel. (GVBB/ZVG)

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