Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundestag: Wertschätzung für den Gartenbau

Der Gartenbauantrag ist ein positives Zeichen und setzt das Aufgabenspektrum der Gartenbaupolitik in die nächste Wahlperiode hinein.

Das Reichstagsgebäude als Plenarsaal-Gebäude für den Deutschen Bundestag am Platz der Republik in Berlin. Bild: Wolfgang Pehlemann.

Der Deutsche Bundestag hat gestern den Antrag „Gartenbau sowie Garten- und Landschaftsbau als innovativen Wirtschaftszweig stärken und zukunftsfest machen“ der Fraktionen CDU/CSU und SPD verabschiedet. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt diese Wertschätzung der Branche.

„Der Gartenbau mit seinen Produkten ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Gerade deshalb muss die Politik Leitplanken setzen, um bei zukünftigen Herausforderungen, wie Strukturwandel und Wettbewerbsfähigkeit, zu unterstützen“, würdigt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer den Antrag der Koalitionsfraktionen. Beispielhaft dafür stehe die Fortführung des erfolgreichen Bundesprogramms zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau nach 2018.

„Eine weitere Aufgabe hat sich das Parlament auch bei der positiven Begleitung gartenbaulicher Forschung gesetzt. Dies sehen wir als äußerst wichtig an“, begrüßt Fleischer das Anliegen der Fraktionen. In diesem Zusammenhang sei auch die Initiative des BMEL, mit HortInnova eine Forschungs- und Innovationsstrategie für den Gartenbau aufzustellen, zu sehen. „Wir erwarten aber, dass es nicht nur bei der Strategie bleibt. Es müssen sich daraus ganz konkrete BMEL-Forschungsprogramme und -projekte entwickeln, die letztlich als Innovationsmotor für Gartenbaubetriebe dienen.“

Ebenso bedeutend sei das Thema Stadtgrün, das der Antrag ebenso aufgreift. Hier hat die Bundesregierung bereits im aktuellen Haushalt die Mittel deutlich aufgestockt und mit dem Grün- und Weißbuch auch ein Signal in die Gesellschaft gesendet. „Ein besonderes Beispiel für nachhaltige Grünentwicklung in Städten sind unsere Gartenschauen, so auch die diesjährige Internationale Gartenausstellung in Berlin. Die IGA zeigt eindrucksvoll, welch immensen Beitrag die Branche hierfür zu leisten vermag“, erklärt der Generalsekretär. (ZVG)

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