Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundestag: Union thematisiert Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln

Die Folgen für den Agrarstandort Deutschland durch die von der Europäischen Kommission geplante pauschale Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln im Obst-, Gemüse- und Weinbau thematisiert die CDU/CSU-Fraktion.

Die Union interessiert sich für die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln. Bild: GABOT.

In einer Kleinen Anfrage (20/7104) erkundigen sich die Parlamentarier bei der Bundesregierung unter anderem danach, ob für manche Regionen Deutschlands ein Strukturwandel zu befürchten sei, wenn aufgrund des geplanten Totalverbots von chemischen Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Gebieten der Anbau bestimmter Kulturpflanzen an bestimmten Standorten die dortige Agrarproduktion eingestellt werden müsse. Zudem wird danach gefragt, warum sich die Bundesregierung Ende 2022 in Europa gegen eine Folgenabschätzung ausgesprochen und warum sie keine eigene Folgenabschätzung in Auftrag gegeben hat.

Hintergrund ist die von der Europäischen Kommission im Oktober 2020 beschlossene Farm-to-Fork-Strategie, mit der der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel in der Europäischen Union bis zum Jahr 2030 um 50% reduziert werden soll. Das pauschale Reduktionsziel soll unter anderem mit einem Totalverbot von chemischen Pflanzenschutzmitteln in sogenannten sensiblen Gebieten erreicht werden. In Deutschland wären davon 31% der Ackerfläche und 36% der Obst- und Weinbaufläche betroffen. (hib/NKI) 

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