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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundestag: Koalitionsantrag zum Gartenbau beraten
Anlässlich der abschließenden Beratung des Antrags der Fraktionen CDU/CSU und SPD „Gartenbau sowie Garten- und Landschaftsbau als innovativen Wirtschaftszweig stärken und zukunftsfest machen“ am 27. April 2017 im Deutschen Bundestag erklärt der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thomas Mahlberg MdB:
„Mit unserem umfassenden Koalitionsantrag zum Gartenbau sowie Garten- und Landschaftsbau stärken wir diese wichtige Branche und geben ihr den nötigen politischen Rückhalt.
Der Gartenbausektor ist mit einer Bruttowertschöpfung von rund 20 Mrd. Euro und 700.000 Beschäftigten ein bedeutender und innovativer Teil der Agrarwirtschaft und braucht angesichts der vielen Herausforderungen mehr Aufmerksamkeit seitens der Politik. Vor diesem Hintergrund machte sich die Unionsfraktion mit Erfolg dafür stark, diese Branche und all ihre wesentlichen Aspekte erstmalig auf die Agenda des Deutschen Bundestages zu setzen.
Mit dem heute angenommenen Antrag werden gleich mehrere Ressorts aufgefordert, für die Gartenbaubranche aktiv zu werden. So fordern wir das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unter anderem dazu auf, bestehende gartenbauwissenschaftliche Forschungseinrichtungen zu unterstützen, die Züchtungsforschung zu verstärken und den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft durch Modellvorhaben zu intensivieren. Ferner soll sich das BMEL auf europäischer Ebene für die Angleichung wettbewerbsrelevanter Regelungen und für einen besseren Zugang zu den Märkten von kaufkräftigen Drittstaaten für die Erzeuger starkmachen. Weitere Schwerpunkte werden auf Fragen der Energieeffizienz sowie den europäischen Patent- und Sortenschutz gelegt. Das Bundesumweltministerium ist insbesondere bei der Förderung von Stadtgrün gefragt. Denn auch in diesem Bereich brauchen wir flankierende Maßnahmen, damit die für uns alle so wichtigen Grünflächen nicht kaputtgespart werden. Das Wirtschaftsressort ist angesprochen, wenn es um die Öffnung von Förderprogrammen für den produzierenden Gartenbau geht.
Mit diesem breiten politischen Ansatz bringen wir die dringend gebotene Anerkennung für den Garten- sowie Garten- und Landschaftsbau und sorgen für die Zukunftsfähigkeit dieses innovativen Wirtschaftszweigs.“

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