Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundestag: Düngemittelverbrauch in Deutschland

Die Bundesregierung informiert in ihrer Antwort (19/20926) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/19832) über die ausgebrachte Menge an Düngemitteln in Deutschland.

Bundestag informiert über Düngemittelverbrauch in Deutschland. Bild: GABOT.

Die Stickstoffzufuhr aus organischen und mineralischen Düngern sei zwischen 2013 und 2017 auf einem gleichbleibenden Niveau geblieben, bei Phosphaten verzeichne die Statistik der Eurostat einen leichten Rückgang. Dabei erfolge die Stickstoffdüngung zu 60% mit mineralischen Düngemitteln, bei der Phosphordüngung sind es 70%. Ob die Nährstoffzufuhr der guten fachlichen Praxis sowie standort- und pflanzenbedarfsgerechte erfolgt ist, könne aus den Mengenangaben nicht abgelesen werden. 2018 habe der Stickstoffüberschuss auf Landwirtschaftsflächen rund 89 kg pro Hektar betragen.

Um die in der EU-Strategie "Vom Hof auf den Tisch" vorgesehenen Ziele zur Düngereduktion zu erreichen, plane die Bundesregierung, "den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Nährstoffeffizienz zu legen und nicht auf eine pauschale Verminderung des Einsatzes von Düngemitteln". Darauf ziele auch die Änderung der Düngemittelverordnung zum 1. März 2020 ab. Allerdings könne es in mit Nitrat belasteten Gebieten bei Betrieben mit sehr enger Fruchtfolge und anspruchsvollen Kulturen wie Winterweizen im Rahmen der geänderten Düngeverordnung zu Ertragseinbußen kommen, wenn keine Anpassungen an der Fruchtfolge vorgenommen werden. (hib/FNO)

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