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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundestag: Ausschuss stimmt für Änderungen im Pflanzenschutzgesetz
Die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD votierten dafür, dagegen stimmten die Fraktionen von AfD und Die Linke bei Enthaltung der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Am morgigen Donnerstagmorgen steht die zweite und dritte Lesung des Gesetzentwurfs auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums.
Das wesentliche Ziel des Gesetzentwurfs ist die Anpassung des deutschen Pflanzenschutzgesetzes an neue EU-rechtliche Vorgaben. Konkret wird klargestellt, dass berufliche Verwender von Pflanzenschutzmitteln ihre Aufzeichnungen zwingend elektronisch und in maschinenlesbarem Format führen müssen. Der ursprüngliche Entwurf sah vor, dass das bereits zum 1. Januar 2026 erfolgen soll. Das nun abgestimmte Gesetz erlaubt Landwirten und anderen professionellen Nutzern von Pflanzenschutzmitteln einen Aufschub von einem Jahr, so dass die Maßnahme erst zum 1. Januar 2027 in Kraft tritt.
Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD begrüßten die Änderung. Von Seiten der SPD wurde betont, dass vor allem die Bundesländer um Aufschub gebeten hatten. Der Vertreter der Grünen-Fraktion kritisierte, dass es in den Bundesländern immer noch keine einheitlichen Systeme zur Dokumentation dieser Daten gebe. Die Fraktion Die Linke sieht vor allem kleine landwirtschaftliche Betriebe im Nachteil, weil die Dokumentation für jeden Betrieb die gleichen Anforderungen stelle. Da hätte es für kleine und für Ökolandbau-Betriebe Ausnahmen geben müssen. Die AfD-Fraktion lehnt die Umsetzung der EU-Vorgabe ab, weil dadurch nur neue Bürokratie entstehe, die schwarz-rote Bundesregierung jedoch angetreten sei, um Verwaltungsvorschriften abzubauen. (hib/NKI)

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