Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundestag: Ausbreitung der Schilf-Glasflügelzikade thematisiert

Die Bundesregierung erwartet eine weitere Ausbreitung der Schilf-Glasflügelzikade. Das geht aus der Antwort (21/5464) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5216) hervor.

Kartoffeln sind als wirtschaftlich relevante Kultur von den Schäden der Schilf-Glasflügelzikade betroffen. Bild: GABOT.

Aktuell, heißt es in der Regierungsantwort, „gelten das östliche Niedersachsen und das Rheinland als Gebiete, die in den letzten zwei Jahren erste Fänge der Schilf-Glasflügelzikade verzeichnet haben und daher besonders beobachtet werden". Es lasse sich nicht belastbar vorhersagen, ob und wann bislang befallsfreie Gebiete ebenfalls betroffen sein werden.

Die Schilf-Glasflügelzikade überträgt den Angaben zufolge beim Saugen bakterielle Erreger. Nach aktuellem Stand seien insbesondere Zuckerrübe und Kartoffel als wirtschaftlich relevante Kulturen betroffen. Für Gartenbaukulturen sei die Liste der betroffenen Kulturen nicht abschließend geklärt. Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hätte zum jetzigen Kenntnis- und Entwicklungsstand eine anhaltend hohe Populationsdichte der Schilf-Glasflügelzikade für Betriebe in Regionen mit starkem Befall Folgen für die Anbauwürdigkeit der betroffenen Kulturen. “Die wirtschaftlichen Verluste hängen von den unterschiedlichen strukturellen Voraussetzungen in den Anbaugebieten ab. Der Bundesregierung liegen keine Daten für einzelne Kulturen und Bundesländer vor."

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