Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundessortenamt & BdB: Beim Tag der offenen Tür des BMEL

Bundessortenamt und Bund deutscher Baumschulen e. V. (BdB) gemeinschaftlich auf dem Tag der offenen Tür beim BMEL.

v.l.n.r.: Marcus Heins (BSA), Markus Guhl (BdB), Parl. Staatssekretärin Dr. Ophelia Nick (Bündnis90/Die Grünen), Annika Legerlotz (BSA). Bild: Bundessortenamt.

"Landwirtschaft macht gutes Essen: Nachhaltig!" – das war das Motto beim Tag der offenen Tür am 19. und 20. August 2023 im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Berlin. Interessierte konnten sich aus erster Hand zu den Themen gutes Essen, Tierhaltung, Klimaschutz und nachhaltige Landwirtschaft informieren.

Beim gemeinschaftlichen Stand von Bundessortenamt und dem Bund deutscher Baumschulen e. V. (BdB) konnten sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher ein Bild von der „härtesten Rosenprüfung der Welt“ machen.

ADR prämierte Rosen sind besonders robust gegenüber Blattkrankheiten und brauchen keine Pflanzenschutzmittel.

Der Erhalt der Artenvielfalt unter den Bedingungen der Klimakrise ist auch bei der Rosenzüchtung wichtig. So müssen Rosen für sich ändernde Umweltbedingungen entwickelt werden. Im Rahmen der ADR werden die Sorten über drei Jahre in elf Prüfgärten mit unterschiedlichen Klima- und Bodenbedingungen auf ihre Eigenschaften geprüft. Bewertet werden: Blattgesundheit, Winterhärte, Wüchsigkeit, Reichblütigkeit und Blühdauer, Duft, Selbstreinigung, Hitze- und Regentoleranz sowie der Gesamteindruck. Nur Sorten, die im Mittel aller drei Jahre und aller Standorte die Mindestpunktzahl für die Gesamt- und die Gesundheitsbewertung erreichen, werden mit dem begehrten ADR-Gütezeichen prämiert. Unter den aktuell 163 ADR-Rosen sind alle Farben und (Wuchs-) Formen vertreten, so dass für alle Gärten und Verwendungszwecke etwas Passendes dabei ist. Im Handel sind die ausgezeichneten Sorten einfach am ADR-Logo zu erkennen.

Neben den zahlreichen Besuchenden informierten sich auch Staatssekretärin Silvia Bender und die Parlamentarische Staatssekretärin, Dr. Ophelia Nick, an unserem Stand.

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