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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesregierung: Vorbereitungen für den Brexit
Wie es in der Antwort auf eine Große Anfrage der FDP-Fraktion heißt, würden seit Sommer 2016 Vorkehrungen für alle Austrittsszenarien, auch für den Fall eines Austritts ohne Austrittsabkommen, getroffen. Unterschieden werde dabei "zwischen notwendigem nationalem Gesetzgebungsbedarf im Zusammenhang mit dem Austritt und Verwaltungshandeln (zum Beispiel Aufstockung von Personal in der Zollverwaltung) sowie sonstigem Handlungsbedarf (zum Beispiel dem fortlaufenden Austausch mit Wirtschaft und Zivilgesellschaft)".
In vielen Bereichen könnte noch keine belastbare Aussage über die Ausgestaltung der künftigen Beziehungen zwischen EU und Großbritannien getroffen werden. "Die formellen Verhandlungen über die künftige Partnerschaft können erst beginnen, wenn das Vereinigte Königreich ein Drittstaat ist. Erst im Rahmen dieser Verhandlungen werden Einzelheiten des tatsächlichen und rechtlichen Rahmens der künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich festgelegt werden können."
Mit Blick auf den künftigen EU-Haushalt und die absehbare Finanzierungslücke durch einen britischen Austritt schreibt die Bundesregierung von einer "Herausforderung und Chance zur Neuausrichtung der EU-Finanzen". Erforderlich sei eine "konsequente Ausrichtung der Ausgabenstruktur und Mittelverteilung auf aktuelle Prioritäten, Herausforderungen, Zukunftsthemen und einen europäischen Mehrwert". Neben diesen Faktoren werde die Frage des Gesamtvolumens des EU-Haushalts auch entscheidend von der Qualität des Gesamtergebnisses der Verhandlungen sowie von einer fairen Lastenteilung zwischen den Mitgliedstaaten abhängen.
Konsequenzen hat der Brexit laut Bundesregierung auch für die Europäische Investitionsbank (EIB): Sie verlöre mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU einen ihrer vier größten Anteilseigner mit rund 16%. Vorgesehen sei, dass die Bank das eingezahlte britische Kapital in Höhe von 3,5 Mrd. Euro über zwölf Jahre zurückbezahlt, während das Vereinigte Königreich für seinen Anteil am abrufbaren Kapital zum Zeitpunkt seines Austritts eine Garantie übernimmt. Die Kapazität der EIB zur Kreditvergabe verringere sich durch den Kapitalverlust. "Der Prozess einer Kapitalsubstitution durch die verbleibenden Anteilseigner ist eingeleitet", schreibt die Bundesregierung. (hib/AHE)

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