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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesregierung: Steigender Ölpreis erwartet
Die Bundesregierung geht davon aus, dass der Ölpreis in den nächsten Jahren steigen wird. Wie es in der Antwort der Bundesregierung (18/7954) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/die Grünen heißt, wird in diesem Jahr von einem jahresdurchschnittlichen Preis der Sorte Brent von 34 US-Dollar ausgegangen. 2017 wird mit 40 Dollar gerechnet, 2018 mit 44 Dollar, 2019 mit 47 Dollar und 2020 mit 49 Dollar. Es handelt sich nach Angaben der Bundesregierung bei den Zahlen um eine technische Annahme und keine Prognose.
Wie die Regierung weiter mitteilt, ist die weltweite Nachfrage nach Rohöl in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Betrug die Nachfrage im Jahr 2010 88,7 Mio. Barrel pro Tag, so wurden 2015 94,4 Mio. Barrel verzeichnet. Die Nachfrage in Deutschland betrug 2015 93,3 Millionen Tonnen und war damit nur wenig niedriger als 2010 (95 Mio. t). Die Ausgaben für die Rohölimporte sanken sehr stark: "Im Jahr 2012 wurde Rohöl für knapp 60 Mrd. Euro importiert. Im Jahr 2015 erreichten die Einfuhren nach den bisher vorliegenden Angaben einen Wert von knapp 33 Mrd. Euro", schreibt die Bundesregierung. Das historisch niedrige Ölpreisniveau dürfte einen positiven Effekt auf die Konsumtätigkeit der Haushalte in ölimportierenden Staaten haben. Die Investitionstätigkeit in der Öl- und Gasförderindustrie werde dagegen gehemmt. (hib/HLE)

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