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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesregierung: Kleine Anfrage zu Agrarexporten
Die Unionsabgeordneten wollten unter anderem wissen, welche Zahlen zur Ausfuhr von Agrar- und Ernährungsgütern sowie Landtechnik aus Deutschland für die Jahre 2012 bis 2022 vorliegen und welche Zielländer am wichtigsten waren.
Außerdem hatte die Unionsfraktion sich zur Sicht der Bundesregierung auf das Thema Finanzmarktspekulationen auf den Nahrungsmittelmärkten erkundigt. Dazu schreibt die Bundesregierung, dass Warenterminmärkte ein wichtiges Instrument zur Preisabsicherung seien und um Preisausschläge zu reduzieren zu begrenzen. Finanzinvestoren würden dabei für die nötige Liquidität auf den Märkten sorgen, argumentiert die Bundesregierung und stellt fest: „Spekulation ist damit ein wichtiger Teil der Warenterminmärkte.“
Zutreffend sei es, dass die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundeslandminister für Ernährung und Landwirtschaft, Ophelia Nick (Bündnis 90/Die Grünen), zur Eröffnung der Deutsch-Chinesischen Agrarwoche in die Volksrepublik China reisen werde, heißt es in der Antwort weiter.
Nicht quantifizierbar seien die Exporte von Bio-Lebensmitteln. Hier verweist die Bundesregierung auf Aussagen aus der Wirtschaft, denen zufolge unverarbeitete, ökologische Erzeugnisse nur in sehr geringem Umfang exportiert würden. Bei verarbeiteten Lebensmitteln hätten die Ausfuhren in EU-Mitgliedstaaten und Drittländer in den letzten Jahren deutlich zugenommen, seien aber nicht quantifizierbar. (hib/BAL)

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