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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesregierung: Fördermittel für den Waldumbau
Die Bundesländer können über eine Reihe von Fördermaßnahmen zum Waldumbau von Reinbeständen und von nicht standortgerechten oder nicht klimatoleranten Beständen in stabile Laub- und Mischbestände verfügen. Der Umbau wird finanziert mithilfe der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) im Förderbereich 5 "Forsten", Maßnahmengruppe A "Naturnahe Waldbewirtschaftung", erläutert die Bundesregierung in einer Antwort (19/13844) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/13032) zur Unterstützung des Waldumbaus. In den Jahren 2014 bis 2017 seien demnach 25,1 Mio. Euro in entsprechende Maßnahmen durch öffentliche Ausgaben von Bund und Ländern geflossen, einschließlich EU-Mittel und zusätzliche nationale Mittel von Ländern und Kommunen. Der Planungsausschuss der GAK habe zur Bewältigung der Folgen der Extremwetter im Jahr 2018 die neue Maßnahmengruppe "Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald" beschlossen, die als Maßnahmengruppe F im GAK-Rahmenplan aufgenommen wurde. Der Deutsche Bundestag habe zudem für den Haushalt 2019 in der GAK zweckgebunden zusätzlich 25 Mio. Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren für Maßnahmen zur Bewältigung von Extremwetterfolgen und zur langfristigen Stabilisierung der Wälder beschlossen. Im Entwurf der Bundesregierung zum Haushalt 2020 und der Finanzplanung bis 2023, die vom Bundeskabinett verabschiedet wurde, sei darüber hinaus vorgesehen, die zweckgebundenen Mittel zur Bewältigung von Extremwetterfolgen im Wald in der GAK von fünf auf 10 Mio. Euro im Jahr zu verdoppeln. Zuzüglich der Länder-Kofinanzierung stünden dann rund 16,7 Mio. Euro im Jahr für diese Maßnahmengruppe zur Verfügung. Daneben fördere die Bundesregierung mit dem Waldklimafonds Maßnahmen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel und zum Erhalt und Ausbau des CO2-Minderungspotenzials von Wald und Holz. Der Waldklimafonds werde mit 25 Mio. Euro jährlich finanziert. (hib/EIS)

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