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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesregierung: Bericht zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen
Der Transformationsbericht „Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme“ liegt als Unterrichtung der Bundesregierung (20/11725) vor. Das Papier wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) erstellt und zeigt Wege auf, „wie Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Forstwirtschaft in Zeiten der Klimakrise für ausreichende und gesunde Ernährung sorgen und gleichzeitig zum Schutz der Gesundheit von Mensch, Tier und Ökosystemen sowie des Klimas beitragen“, heißt es in dem Bericht.
Entlang der Wertschöpfungsketten werden „Herausforderungen und Ziele“ in allen landwirtschaftlichen Bereichen aufgelistet und Maßnahmen zur Lösung der Probleme dargestellt. Als wesentliche Punkte werden der Einstieg in die verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung und die Finanzierung einer zukunftsfesten Tierhaltung genannt. Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz sollen Ökosysteme gestärkt werden. Die Eiweißpflanzenstrategie der Bundesregierung soll die heimische Produktion von pflanzlichen Proteinen unterstützen. Mit der Biostrategie 2030 wird das Ziel verfolgt, den Anteil des Ökolandbaus bis 2030 auf 30% zu bringen. Mit der nationalen Wasserstrategie und dem Aktionsprogramm Wasser sollen die Grundlagen für ein modernes Wassermanagement gelegt werden.
Ausgangspunkt des Berichtes ist die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen. Für die nationale Umsetzung bilden die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Vereinbarungen des Koalitionsvertrages den politischen Rahmen. (hib/NKI)

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