Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundesregierung: Amtsbilanz von Landwirtschaftsminister Özdemir

Die Verbesserung der Stellung der Landwirtinnen und Landwirte in der Wertschöpfungskette und damit eine Verbesserung ihrer Einkommenssituation ist ein wichtiges politisches Anliegen.

Bundesminister Cem Özdemir. Bild: BMEL/Thomas Trutschel/photothek.

Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (20/14835) auf eine Kleine Anfrage (20/14317) der CDU/CSU-Fraktion, die sich nach der Bilanz der Amtszeit des Bundeslandwirtschaftsministers Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) erkundigt hatte.

Die Bundesregierung beobachte die Preisentwicklungen bei Lebensmitteln genau und setze sich für den Erhalt eines fairen Wettbewerbs entlang der Lebensmittellieferkette ein.

„Der Abbau unnötiger Bürokratie und die bürokratiearme Ausgestaltung von Regulierungen sind eine fortwährende Aufgabe der Bundesregierung", heißt es in der Antwort. Unter der Leitung von Bundesminister Özdemir sei im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in dieser Legislaturperiode eine umfassende Initiative zum Bürokratieabbau gestartet worden. Wegen der föderalen Zuständigkeitsverflechtung gebe es darüber hinaus „einen auf Dauer angelegten Prozess mit der Agrarministerkonferenz zum Bürokratieabbau".

Die Abschaffung der Agrardieselentlastung sei im Rahmen der Beratungen zur notwendigen Haushaltskonsolidierung in Folge der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von November 2023 entschieden worden, Haushaltsmittel unter anderem durch den Abbau von Subventionen zu generieren. „Es ist nicht zutreffend, dass Herr Bundesminister Cem Özdemir sich für eine Abschaffung der Agrardieselentlastung eingesetzt habe. Er hat auf die besonderen Belastungen der Landwirtschaft hingewiesen", heißt es in der Antwort. Minister Özdemir habe sich für Änderungen an diesem Haushaltskompromiss eingesetzt, um „eine überproportionale Belastung der Land- und Forstwirtschaft abzuwenden". Die ursprüngliche Entscheidung sei dann durch die Verständigung der Koalitionsspitzen vom 4. Januar 2024 dahingehend konkretisiert worden, dass die Kfz-Steuerbefreiung für die Landwirtschaft erhalten bleibe und die Agrardieselentlastung stufenweise zurückgeführt werde. (hib/NKI)

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