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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesprogramm Energieeffizienz: Voller Erfolg
Das Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist zu einem, von vielen nicht erwarteten, großen Erfolg geworden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 65 Mio. Euro bereits im März in vollem Umfang ausgeschöpft sein werden. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) fordert zusätzliche Mittel für 2018.
Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Zukunft des Bundesprogramms Energieeffizienz geht hervor, dass bis März 2018 eingereichte Anträge voraussichtlich im Rahmen des Gesamtbudgets in Höhe von 65 Mio. Euro bewilligt werden können. Für später eingehende Anträge stehen nach derzeitigem Stand keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung.
„Wir freuen uns sehr, dass das Bundesprogramm zu einem so großen Erfolg geworden ist“, äußerte sich ZVG-Präsident Jürgen Mertz im Rahmen der Präsidiumssitzung des ZVG. „Dass die Mittel bereits jetzt ausgeschöpft sind, zeigt uns, dass unsere Forderung nach einer Fortsetzung des Programms mehr als berechtigt war.“ Das aktuelle Programm läuft zum 31. Dezember 2018 aus. Die Koalitionsfraktionen trugen dieser Forderung im Koalitionsvertrag Rechnung und planen eine Fortsetzung des erfolgreichen Programms. „Wir können uns keinen Bruch im Programm leisten. Die Politik muss für 2018 zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, um Anträge bis zum Ende der Laufzeit bewilligen zu können“, so Mertz.
Bereits bis Ende 2017 wurden 2.179 Anträge zur Förderung durch das Bundesprogramm gestellt, 311 davon aus dem Gartenbau. Diese entsprechen einer Fördersumme von 59,19 Mio. Euro. 20,6 Mio. Euro und damit fast 35% der Mittel gehen in den Gartenbau. Mit insgesamt 44,6 Mio. Euro fließt der größte Teil der Mittel in Neubaumaßnahmen.
Eine Evaluierung des Programms zur Zielerreichung und Ableitung von möglichem Anpassungsbedarf erfolgt aktuell im Rahmen einer Studie. Ergebnisse dazu sollen im Herbst 2018 vorliegen. (ZVG)

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