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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesprogramm Energieeffizienz: Erste Anträge
Auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen informiert die Geschäftsstelle des Bundesprogramms Energieeffizienz in der BLE über Fördermöglichkeiten in der Landwirtschaft und im Gartenbau. 65 Mio. Euro stehen bis 2018 für energetisch effiziente Projekte zur Verfügung.
Wärmeschutzverglasung, Dämmung, Klimaführung und mehr: Die ersten Anträge für Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau sind inzwischen bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingegangen. Neben Anfragen zur Förderung von Beratungen und einzelnen Modernisierungsarbeiten liegt der BLE ein Antrag auf Unterstützung eines energieeffizienten Gewächshauses vor, das Energieeinsparungen von mehr als 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Gewächshäusern ermöglicht. „Damit kann eine erhebliche Menge Energie, insbesondere bei Betrachtung der Nutzungsdauer eines Gewächshauses, eingespart werden,“ so BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden.
Anträge können jederzeit gestellt werden
Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert mit dem Programm im Wesentlichen zwei Bereiche: Beratung und Wissensaustausch einerseits sowie direkte Investitionszuschüsse andererseits. Die BLE hat inzwischen 65 kompetente Sachverständige für die landwirtschaftliche Energieberatung zugelassen. Diese zeigen betriebsindividuell Energieeinsparmöglichkeiten auf. Die Kosten für Beratung können bis zu 80% bezuschusst werden. Die Förderhöhe für einzelne Investitionen in Modernisierungen oder Neubauten liegt zwischen 15 und 40%. Die maximale Zuwendungshöhe pro Unternehmen ist auf 500.000 Euro begrenzt. Anträge können online gestellt werden, ein ausführlicher Leitfaden gibt Hilfestellungen.
Nähere Informationen gibt es außerdem auf der IPM in Essen. Dort berät die BLE vom 26. bis 29. Januar 2016 am Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Halle GA, Stand 21) rund um das Bundesprogramm Energieeffizienz. Vorgestellt wird das Bundesprogramm zudem vom 26. bis 28. Januar 2016 im INDEGA Gartenbau-Forum.
Weitere Informationen unter www.ble.de/DE/04_Programme/07_Energieeffizienz/Energieeffizienz_node.html
IPM ESSEN 2016: Halle GA, Stand 21

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