Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundeskartellamt: Prüft Edeka/SCP

Das Bundeskartellamt hat gestern eine vertiefte Prüfung (sogenannte 2. Phase) des Erwerbs von bis zu 72 Real-Standorten der Edeka Zentrale AG & Co. KG, Hamburg, von SCP Retail S.àr.l. eingeleitet, da weitere Ermittlungen zu den Absatz- und Beschaffungsmärkten erforderlich sind.

Der Sitz des Bundeskartellamtes in Bonn. Bild: Bundeskartelamt.

Die im Kern genossenschaftlich organisierte Edeka-Gruppe ist deutschlandweit der größte Lebensmitteleinzelhändler. SCP Retail ist ein russisches Investmentunternehmen, das die gesamten Real-Standorte von der Metro erworben hat. Die Prüfungsfrist in der 2. Phase läuft nun bis zum 21. Dezember 2020.

Neben Kaufland, das zur Schwarz-Gruppe gehört, ist Edeka der zweite Lebensmitteleinzelhändler, der beim Bundeskartellamt das Vorhaben angemeldet hat, Standorte von Real zu erwerben. Im Fusionsvorhaben des Erwerbs von bis zu 101 Real-Standorten durch Kaufland hatte das Bundeskartellamt am 10. Juli 2020 das Hauptprüfverfahren eingeleitet. In diesem Verfahren wurden mehrere Beiladungsanträge gestellt, die das Bundeskartellamt überwiegend positiv beschieden hat.

Beigeladen wurden bislang die Wettbewerber Globus, tegut, Kaes, Edeka und Rewe. Die Prüffrist in diesem Verfahren ist mit Zustimmung von Kaufland als Anmelderin um vier Wochen bis zum 9. November 2020 verlängert worden. In beiden Hauptprüfverfahren setzt das Bundeskartellamt nun die wettbewerbliche Analyse und Würdigung der Absatz- und Beschaffungsmärkte fort. (Bundeskartellamt)

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