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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesfachgruppe Obstbau: Wehrt sich gegen Falschdarstellung
Der deutsche Chefökonom Ralph Ossa der Welthandelsorganisation (WTO) wurde von der Deutschen Presse-Agentur damit zitiert, dass Äpfel im Winter aus Neuseeland grüner als Äpfel aus Deutschland seien, weil die deutschen Äpfel im Kühlhaus gelegen hätten und das Energie verbrauche.
„Diese Aussage ist falsch!“, stellt Bundesfachgruppen-Geschäftsführer Joerg Hilbers klar. Moderne Apfellagerung (auch über mehr als sechs Monate) brauche weniger Energie als der Transport von Überseeware. Mit der Falschaussage wird den ca. 7.000 Obstbaufamilien ein massiver Schaden zugefügt.
Durch hohe Umwelt- und Sozialstandards seien die Produktionskosten für deutsche Äpfel höher als zum Beispiel in Neuseeland, aber auch in anderen europäischen Ländern, so Hilbers weiter. Wenigstens ein Teil davon kann durch die bisherige Präferenz für regionales Obst kompensiert werden.
Zur Untermauerung der Aussagen führt der Bundesfachgruppen-Geschäftsführer eine Studie des Institutes für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) aus dem Jahr 2020, die hier heruntergeladen werden kann. (ZVG/Bundesfachgruppe)

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