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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bundesfachgruppe Obstbau: Frosthilfen auf den Weg gebracht
„Ca. 25% der deutschen Apfel- und ca. 40% der deutschen Kirschernte ist den Blütenfrösten Ende April zum Opfer gefallen“, berichtet Bundesfachgruppen-Geschäftsführer Joerg Hilbers. Besonders betroffen mit Ausfällen bis zu 100% seien die Obstbauern in den mitteldeutschen Bundesländern gewesen, allen voran Sachsen-Anhalt.
Der dortige Landwirtschaftsminister Sven Schulze traf sich bereits mit Vertretern der Obstbauverbände und Agrarpolitikern von EU, Bund und Land im Umweltbundesamt (UBA) in Dessau, um über schnelle Möglichkeiten zur Rettung der Betriebe zu beraten. Sachsen-Anhalt hat bereits Mittel bereitgestellt, ab Ende August können betroffene Obst- und Weinbauern dort Anträge stellen.
Auch die EU berät nun über eine entsprechende Unterstützung des Obstbaus. Für Polen, Österreich und Tschechien ist diese bereits beschlossen. Deutschland hat, mit einiger Verspätung, ebenso eine solche Unterstützung beantragt. Bei Genehmigung erfolgt ein voraussichtlich längerer bürokratischer Prozess, um diese Mittel an berechtigte Betriebe zu vergeben. Die erwarteten EU-Mittel werden geringer ausfallen als die bisher in den Ländern vorgesehenen Mittel, könnten die Ländermittel aber aufstocken. (ZVG/Bundesfachgruppe)

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