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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BUND: Baumärkte listen bienengefährliche Pestizide aus
Immer mehr Baumärkte und Gartencenter in Deutschland stellen freiwillig den Verkauf von Produkten mit bienengefährlichen Neonikotinoiden ein. Dies geht aus einer Umfrage des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unter den 31 größten Baumarkt- und Gartencenter-Ketten hervor. Fünf der befragten Märkte haben Pestizide mit Neonikotinoiden bereits vollständig aus ihrem Sortiment verbannt, darunter Real, Metro Cash & Carry sowie Leitermann. Größtenteils ausgelistet haben solche Produkte neun Märkte, unter anderem Obi und Toom. Offensichtlich nicht bereit sind 17 Märkte, die neonikotinoidhaltige Produkte weiterhin im Sortiment führen, darunter Hornbach, Hagebau und Dehner. Diese Märkte berufen sich auf die Gesetzeslage, denn die zuständige Zulassungsbehörde – das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit – bewertet Neonikotionoide noch immer als bienenungefährlich.
Aufgrund ihrer Gefährlichkeit hat die EU den Einsatz von drei Wirkstoffen aus der Stoffgruppe der Neonikotinoide bereits eingeschränkt. Der BUND fordert ein konsequentes Verbot aller Neonikotinoide für alle Anwendungen. "Wir haben Agrarminister Schmidt und die zuständige Zulassungsbehörde mehrfach aufgefordert, Produkten mit Neonikotinoiden die Zulassung zu entziehen und sich für ein europaweites Verbot einzusetzen. Doch das Landwirtschaftsministerium und die zuständigen Behörden ignorieren die Gefahr von neonikotinoidhaltigen Produkten für Bienen, Menschen und Umwelt", kritisierte Corinna Hölzel, Bienen-Expertin beim BUND. (Quelle: BUND)

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