Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BUGA29: Setzt auf innovatives Grünkonzept

Das Obere Mittelrheintal ist bekannt für seine unterschiedlichen Landschaften und Lebensräume.

Bettina Jaugstetter. Bild: Jaugstetter/Schmidt.

Diese Vielfalt wird durch Faktoren wie das Klima, die geographische Lage und die Kulturgeschichte der Region geprägt. Deshalb müssen Pflanzlösungen gefunden werden, die sowohl zu den natürlichen Gegebenheiten passen als auch mit den Herausforderungen des Klimawandels umgehen können.

Ziel des Projekts ist es, eine Pflanzmischung aus heimischen Stauden zu entwickeln, die die besonderen Bedingungen der Region berücksichtigt. Diese Pflanzen sollen pflegeleicht und widerstandsfähig gegen Trockenheit sein – besonders wichtig in Anbetracht der immer heißer werdenden Sommer. Mit der Auswahl von Pflanzen, die sich gut an das Klima und den Lebensraum anpassen, soll der Mittelrhein-Staudenmix nicht nur die Artenvielfalt fördern, sondern auch den Pflegeaufwand verringern und die Region besser an den Klimawandel anpassen. 

„Mit dem Mittelrhein-Staudenmix wollen wir die Naturvielfalt der Region fördern und gleichzeitig zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die Expertise von Frau Jaugstetter und ihr Wissen über die Region machen dieses Projekt zu einem besonderen Highlight der Gartenschau“, sagt Sven Stimac, Geschäftsführer der BUGA29. 

In vier Jahren wird die BUGA29 entlang der 67 Kilometer UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal stattfinden. Der Mittelrhein-Staudenmix soll sowohl in öffentlichen als auch privaten Grünflächen verwendet werden und als Beispiel für eine klimafreundliche und attraktive Gestaltung von Landschaften dienen. 

Im ersten Schritt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden der Region umgesetzt. Interessierte Städte und Gemeinden sind eingeladen, sich zu melden, wenn sie geeignete Flächen mit dem Mittelrhein-Staudenmix bepflanzen möchten. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung und ist mit einem finanziellen Beitrag verbunden, der eine hochwertige Beratung, Planung und die Bereitstellung der Pflanzen umfasst. In der nächsten Phase wird der Staudenmix auch für Privatgärten verfügbar sein, damit auch die Bürger ein Stück BUGA in ihrem Garten haben können. 

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