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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BUGA Oberes Mittelrheintal 2029: Wein-Premiere
Der Herbst brachte nach zwischenzeitlichem Regen noch einmal einige unerwartet sonnigere Tage. Das war gut für die Trauben. Dass diese bei der Lese in sehr gutem Zustand waren, hat nach Aussage des Partner-Winzers der BUGA, Jochen Ratzenberger, auch einen anderen Hintergrund: „Die alten Reben profitieren während eines derart trockenen Sommers von ihren tiefen Wurzeln.“
Erstmals konnten auch von den jungen Reben in Querterrassierung, die zum BUGA- Weinberg gehören, einige Trauben gelesen werden. Da die Erntemenge noch klein ist, baut das BUGA-Team alle Trauben zu einem Wein aus.
Weinguts-Betriebsleiterin Sarah Hulten ist zuversichtlich: „Dieses Jahr haben die Trauben ein moderates Mostgewicht. Wir erwarten also einen angenehmen, leichteren Wein. Das Aroma ist dabei sehr stark ausgeprägt und die Trauben haben eine tolle physiologische Reife. Es wird ein guter Jahrgang!“
Derweil wurde der 2021er Jahrgang vor wenigen Wochen gefüllt. Sarah Hulten freut sich: „Unser Wein ist trocken ausgebaut. Der Riesling gefällt mir sehr.“ Jochen Ratzenberger bestätigt: „Er ist mineralisch, erinnert an gelbe Früchte, hat tolle Zitrusaromen und eine dezente Hefenote. Er ist sehr gut gelungen.“
Die Vorgeschichte: Das Team BUGA 2029 ist 2021 unter die Winzer gegangen und bewirtschaftet seitdem einen eigenen Weinberg im Welterbe Oberes Mittelrheintal. Das neue Weingut will aber keine Konkurrenz zu anderen Winzern sein, sondern als Multiplikator unterstützen.
Durch die Arbeit im eigenen Weinberg und im Weinkeller erleben die Beschäftigten einen der kulturlandschaftsprägenden Wirtschaftszweige im BUGA-Land. Gleichzeitig tragen sie mit eigener Hände Arbeit dazu bei, ein Stück dieser wertvollen Kulturlandschaft zu erhalten. Mit ihrem Engagement wirbt die BUGA gGmbH für den regionalen Weinbau.
Die Auswahl der Lage fiel nicht zufällig auf „Schloss Fürstenberg“. Es ist der einzige weinrechtliche Ortsname im ganzen BUGA-Gebiet, in dem kein heute noch existierender Ort namentlich enthalten ist. Denn „Schloss Fürstenberg“ war einst ein Ortsteil bei der gleichnamigen Burg. Heute ist er unbewohnt. Das einstige Schloss Fürstenberg thront heute als Burgruine Fürstenberg über dem Rhein. (DBG)

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