- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- BUGA 23: Rose oder Seerose - das ist hie...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BUGA 23: Rose oder Seerose - das ist hier die Frage
Direkt vor dem Pflanzenschauhaus geben sich im Luisenpark derzeit die „Königinnen des Wassers“ die Ehre: Die Seerosen versprühen im BUGA 23-Jahr einen besonderen Charme: In allen erdenklichen Farben blühen sie in fünf Wasserbecken. Zu sehen sind einheimische wie tropische Seerosen und Lotosblumen, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind echte Sonnenanbeterinnen, denn während der Hitze des Tages öffnen sie ihren Blütenkelch, um ihn am Abend in Gänze zu schließen.
Seerosen – mit Sinn für Nachhaltigkeit
Zur Bundesgartenschau wurden die Seerosenbecken umfangreich und nachhaltig saniert. Ein neues System der Wasseraufbereitung, bei dem spezielle Teichpflanzen als Sauerstofflieferanten fungieren, macht die Wasserfiltration nachhaltiger. Ein integrierter Wasserkreislauf sorgt zudem künftig für beste Wasserqualität, wodurch weniger Frischwasser zugeführt werden muss.
Rosenblüte auf dem Spinelli-Areal
Während die Seerosen den Luisenpark verzaubern, bringt sich auf dem Spinelli-Areal keine geringere florale Schönheit als die Rose an den Start. Rosen, Rosen, Rosen – insgesamt 4.400 Rosen auf 1.500 Quadratmetern präsentieren sich den Besucher*innen. Sie finden sich in der Freilandausstellung Rosen, im Geländeplan „Rosenblätter“ genannt: Aus der Luft betrachtet bilden die insgesamt 206 Rosensorten, die hier wildnatürlich mit Stauden und Gräsern kombiniert werden, die Beetform von Blättern. Erste Wildsorten, wie die strahlend weiße Wildrose „Frühlingsgold“, blühen bereits. Kleine Büsche in zarten Farben, aber auch ausdrucksstarke zweifarbige Sorten in purpur und weiß, wie die Kleinstrauchrose „Jojo- Peach“, begeistern mit ästhetischen Blattfärbungen. Allein wegen der Namen lohnt ein Gang durch’s Rosenbeet: „Pink-Double-Knock-Out“ heißt eine, auf Freunde der klassischen Literatur warten „Desdemona“ oder Madame „Rose de Pompadour“. Ein weiteres Highlight: Die goldgelbe Strauchrose „Spinelli“. Als besonders bienen- und insektenfreundliche Rose passt sie perfekt zur BUGA 23 und ihren Leitzielen, und kann im Spinelli-Park an den Treppen im Innenhof der U-Halle bewundert werden.
„Höhepunkt wird der Rosenmonat Juni“, kündigt die gärtnerische Leiterin der BUGA 23, Lydia Frotscher, an, die ein großes Augenmerk auf resistente Sorten gelegt hat. „Wir haben vor allem solche Rosen gewählt, die kaum pilzanfällig sind“, so Frotscher. Dass auch Rosen nachhaltig sein können, zeigt ihre Auswahl auch: „Wir haben hauptsächlich ungefüllte oder halbgefüllte Sorten gepflanzt, da sie besonders gerne von Insekten angeflogen werden!“

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.