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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BUGA 2035: DBG nimmt Bewerbung an
Im Mai übergab Dessau-Roßlaus Bürgermeister Dr. Robert Reck (l.) die Bewerbung zur Bundesgartenschau 2035 an Hajo Hinrichs, den Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der DBG. Nach eingehender Prüfung hat die DBG die Bewerbung nun offiziell angenommen. Bild: Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft.
Eine überzeugende Machbarkeitsstudie und ein einstimmiger Beschluss des Stadtrats im März diesen Jahres waren die ersten wichtigen Schritte auf dem Weg zu einer möglichen Bundesgartenschau in Dessau-Rosslau. Im Mai bereiste eine BUGA-Kommission u.a. mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der DBG Hajo Hinrichs sowie DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner die Stadt. Es folgte ein Vertiefungsgespräch. Nun hat die DBG die Bewerbung der Stadt Dessau-Roßlau um die Bundesgartenschau 2035 offiziell angenommen. Die Entscheidung fiel einstimmig in der Verwaltungsratssitzung der DBG.
„Die Gesellschafter der DBG haben sich einstimmig entschieden, die Bewerbung Dessau-Roßlaus zur Bundesgartenschau 2035 anzunehmen“, sagt Hajo Hinrichs, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der DBG. „Unter der Leitidee ‘Eine Stadt wird BUGA‘ sieht Dessau-Roßlau die Bundesgartenschau als Chance für einen Umbauprozess der gesamten Stadt, den wir begrüßen. Wir sind überzeugt, dass der mit der Bundesgartenschau geplante umfassende städtebauliche Entwicklungsprozess zu einer grüneren und damit resilienteren Stadt führt.“
DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner begrüßt die Bewerbung: „Ich freue mich, dass in dem Prozess, der 2019 mit den ersten Gesprächen zwischen der Stadt Dessau-Roßlau und der DBG begann, nun ein weiterer wichtiger Schritt getan ist. Im März hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen, die Bewerbung zur BUGA zu übergeben. Nun haben wir die Bewerbung offiziell angenommen und ich hoffe auf konstruktive Gespräche zur Durchführung. Nach Abschluss der kommenden Verhandlungen und Unterzeichnung des Durchführungsvertrags wird es dann den definitiven Zuschlag zur BUGA Dessau-Roßlau 2035 geben. Im Anschluss wird die BUGA Dessau-Roßlau 2035 GmbH gegründet.“ Dann wird die Stadt Dessau-Roßlau offizieller Ausrichter der Bundesgartenschau 2035 sein. Dessau-Roßlau sieht mit der Bewerbung um die Bundesgartenschau die Chance, dringend notwendige touristische, freiraumplanerische und städtebauliche Investitionen in der Innenstadt zeitlich und räumlich zu bündeln, um die Lebensbedingungen zu verbessern, touristische Anreize zu schaffen, sich den klimatischen Herausforderungen zu stellen und eine nachhaltige Stadtentwicklung voranzubringen.
Die Landesregierung hatte sich an die Seite Dessau-Roßlaus gestellt und eine Anfrage im Landtag im Sinne der Dessau-Roßlauer Bewerbung positiv beantwortet, außerdem in der Presse bereits „Rückenwind aus Magdeburg“ für Dessau-Roßlau angekündigt.
Oberbürgermeister Dr. Robert Reck: „Ich sehe in der positiven Entscheidung den nächsten Schritt auf dem Weg zur Ausrichtung der Bundesgartenschau 2035. Die Verwaltung kann nun konkret die weiteren Maßnahmen planen“.

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