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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BUGA 2029: Erste Planungswettbewerbe
Die ersten drei Basisflächen, die 2029 eintrittspflichtig sein werden und mehrere Tausend Besucher täglich fassen können, sind die Rheinufergelände in Lahnstein (ca. 15 ha) und in Bacharach (ca. 10 ha) sowie der Hafenpark in Rüdesheim (ca. 12 ha). In den nächsten Monaten wird die BUGA 2029 gGmbH gemeinsam mit den Kommunen die Wettbewerbe für diese Flächen vorbereiten. Dabei wird die Projektgesellschaft vom Planungsbüro arc:grün unterstützt. Die Landschaftsarchitekten und Stadtplaner aus Kitzingen waren als Sieger aus einem Vergabeverfahren hervorgegangen und verfügen über reichlich Gartenschau-Erfahrung.
BUGA-Geschäftsführer Sven Stimac erläutert die Zielsetzung: „Die BUGA 2029 wird attraktive Flächen nachhaltig gestalten, die den Besuchern jeweils einen erlebnisreichen Aufenthalt bieten. Um einen Tagesbesuch abzurunden, bieten sich anschließende Ausflüge zu den zahlreichen Hotspots in der jeweiligen Umgebung an.“ Ein besonderes Augenmerk will Stimac dabei auf das zentrale Welterbe-Tal richten, dessen Weiterentwicklung er als besonderen Auftrag im BUGA-Projekt sieht. Deshalb wird ein weiteres Cluster rund um die Loreley in St. Goarshausen/Bornich und die Burg Rheinfels in St. Goar geplant. Die Flächen dafür werden in den kommenden Monaten noch auf ihre Verfügbarkeit und ihre Eignung hin überprüft. Ebenso werden alle weiteren Flächen weiter überprüft, die der Aufsichtsrat im Oktober 2021 beschlossen hatte.
Zu den Vorbereitungen der Wettbewerbe zählt auch die Entwicklung der Ideen, wie die Flächen thematisch bespielt werden. Die Schwerpunkte sollen sich innerhalb einer gemeinsamen thematischen Klammer bewegen. Das BUGA-Team wird dazu Vorschläge erarbeiten. Diese werden mit den Kommunen beraten.
Alle vier Cluster sollen ermöglichen, touristisch das ganze Tal einzubeziehen. Sie haben einerseits die Funktion, Gästen ein entschleunigtes Besuchserlebnis für einen Tag zu bieten. Andererseits werden Gäste zu Übernachtungen oder mehreren Besuchen mittels Dauerkarte animiert, um alle Bereiche des Tals und der Höhen kennenzulernen. Um die Gäste zum Besuch aller Talregionen einzuladen, werden ab dem kommenden Jahr Schritt für Schritt touristische Besuchskonzepte entwickelt. Dazu gehören ein Ticketingkonzept, das möglichst viele Attraktionen inkludiert, aber auch ein modernes Mobilitätskonzept. Außerhalb der Schwerpunktstandorte sollen Bürgerprojekte weitere Akzente setzen. Ziel ist, die Identifikation der Menschen mit der Region zu stärken. Bürgerinnen und Bürger nehmen die Rolle als Gastgeber ein, die diese Identität leben und gegenüber Gästen präsentieren. Drei Pilotprojekte dazu sollen 2023 starten: zwei in Rheinland-Pfalz auf beiden Rheinseiten und eines in Hessen. Hiervon versprechen sich die BUGA 2029 und der Welterbe-Zweckverband Aufschlüsse darüber, wie weitere Bürgerprojekte umgesetzt werden können.

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