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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bünting: Investiert in grünen Strom
Mit dem Aufbau von Photovoltaikanlagen (PV) treibt die Bünting-Unternehmensgruppe die Produktion von grünem Strom voran. Auch in diesem Jahr werden an mehreren Standorten Anlagen installiert, die mit Hilfe von Sonnenenergie Strom produzieren. Damit ist es Bünting möglich, zusätzlich zu den schon bekannten Maßnahmen, beispielsweise die Installation von LED-Beleuchtung in den Verbrauchermärkten, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.
„Bereits in den vergangenen zwei Jahren haben wir im Zuge der Neubauten der Combi-Verbrauchermärkte in Bockhorn und in Remels die komplett verfügbare Dachfläche mit PV-Anlagen in einer Größe von etwa 240 kWp je Standort installiert. Diese decken circa 25% des Strombedarfs der Märkte“, sagt Ralf Jönen, Teamleiter des technischen Projektmanagements des Bau- und Gebäudemanagements bei Bünting. „Es ist ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit“, führt Jönen weiter aus. Er begleitet als Projektleiter zusammen mit dem Energiemanagement den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Bünting-Unternehmensgruppe.
Nun folgen auch PV-Anlagen am Verwaltungsstandort in Nortmoor. Den Anfang machte bereits das neue Shuttle-Lager, auf dem eine Anlage mit einer Größe von 220 kWp installiert wurde. „Bei der Umsetzung haben wir auf sogenannte Glas/Glas-Module gesetzt, die einen erhöhten Energieertrag gegenüber herkömmlichen Modulen erzielen“, berichtet Jönen. Noch in diesem Jahr werden weitere Photovoltaik-Module auf dem Bünting-Areal installiert. Aktuell erfolgt der Aufbau auf dem Gebäudedach des Teehandelshauses. Die geplanten Module mit einer Gesamtleistung von 340 kWp werden nicht nur den Strombedarf der Teeproduktion decken, sondern auch weitere Bereiche auf dem Bünting-Areal mit Energie versorgen. Zusätzlich werden in diesem Jahr PV-Module auf dem Dach der Verwaltung installiert. Für eine PV-Anlage auf Boden-Freiflächen in Nortmoor ist zudem ein Bauantrag gestellt.
Bereits 2011 waren die ersten zwei PV-Anlagen auf dem Bünting-Areal installiert worden. Zusammengerechnet produzieren diese gemeinsam mit den derzeit im Aufbau befindlichen Anlagen jährlich über eine Million Kilowattstunden Strom – so viel, wie rund 300 Haushalte im selben Zeitraum verbrauchen. Zusätzlich sind aktuell sieben Combi- und famila-Standorte mit PV-Anlagen ausgestattet, die in Summe etwa 1,3 Mio. Kilowattstunden jährlich erzeugen. Um auch den Energiebedarf weiterer Combi- und famila-Standorte anteilig decken zu können, wird aktuell geprüft, welche Verbrauchermärkte für Photovoltaikanlagen in Betracht kommen.

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