Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Buchtipp: Plastikfrei gärtnern

In ihrem Buch „Plastikfrei gärtnern" demonstriert die Biologin Elke Schwarzer, die selbst einen Naturgarten bewirtschaftet, wie man im eigenen grünen Reich weitgehend auf Kunststoffe verzichten kann.

Der neue Ratgeber ist der perfekte Begleiter für Gartenbesitzer, die Stück für Stück ihre Müllproduktion beim Werkeln im Grünen verringern möchten. Foto: Ulmer.

Kunststoffe haben so viele positive Eigenschaften, dass sie gleich nach ihrer Erfindung die gesamte Welt eroberten. Sie sind leicht, wasserdicht, formbar, in allen Farben und vor allem günstig herzustellen. Außerdem werden sie sagenhaft alt ... das ist einerseits ein enormer Vorteil, wird aber spätestens dann zum Nachteil, wenn ein Plastikprodukt zum Abfall wird. Da erdölbasierter Kunststoff biologisch nicht abbaubar ist, bleibt er für eine Ewigkeit in der Umwelt erhalten. Selbst wenn große Teile scheinbar von der Bildfläche verschwinden, sind sie immer noch da: Sie zerfallen in immer kleinere Stückchen und werden zu Mikroplastik, der die Böden und Meere verunreinigt.

In ihrem Buch „Plastikfrei gärtnern" demonstriert die Biologin Elke Schwarzer, die selbst einen Naturgarten bewirtschaftet, wie man im eigenen grünen Reich weitgehend auf Kunststoffe verzichten kann. Sie spannt den Bogen vom Anziehen der Pflanzen über das Selbermachen von Düngemitteln und Blumenerde bis hin zu Zäunen, Gartenbekleidung und Vogelfutter. Schwarzer zeigt viele plastikfreie Lösungen und Alternativen auf, ist dabei aber keineswegs dogmatisch. Ihr geht es nicht darum, Kunststoffe grundsätzlich zu verteufeln, sondern vor allem um Müllvermeidung und -reduktion. Deshalb gibt es in ihrem Buch auch Ideen zum Upcycling u.a. von ausgedienten Alltagsgegenständen aus Plastik. Viele lassen sich zu praktischen und interessanten Pflanzgefäßen umfunktionieren. Ein Reissack aus Kunststoffgewebe beispielsweise kann prima für den Anbau von Kartoffeln auf Balkon oder Terrasse genutzt werden. Und auch Informationen zum Recycling findet man: So weist Schwarzer darauf hin, dass das meiste Plastik in den Gärten durch Pflanztöpfe anfällt. Oft sind diese schwarz und landen daher selbst bei korrekter Mülltrennung automatisch in der Verbrennungsanlage. Denn die Sortieranlagen der Wertstoffsammlung haben Schwierigkeiten, dunkle Farben zu erkennen. Wenn es beim Pflanzenkauf also nicht ganz ohne Plastiktopf geht, sollten die Verbraucher möglichst zu hellen, recyclingfähigen Töpfen greifen. Mit diesem und vielen weiteren praktischen Tipps ist der neue Ratgeber der perfekte Begleiter für Gartenbesitzer, die Stück für Stück ihre Müllproduktion beim Werkeln im Grünen verringern möchten. (Quelle: GGP)

Elke Schwarzer: Plastikfrei gärtnern
Verlag Eugen Ulmer Verlag, 2021
128 Seiten, 15,2 x 20,8 cm, zahlreiche Abbildungen, Taschenbuch
ISBN 978-3818612269
Preis: 14,00 Euiro

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