Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Buchsbaumzünsler: Ausbreitung in Brandenburg

Die Wetterlage in diesem Jahr begünstigt die Ausbreitung des Buchsbaumzünslers in Brandenburg.

Buchsbaumzünsler: Wetterlage in diesem Jahr begünstigt die Ausbreitung des Pflanzenschädlings in Brandenburg. Bild: MLUL.

Brandenburgs Pflanzenschutzdienst im Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) weist aktuell auf besondere Probleme mit dem Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) hin: Der sucht in der Region seit etwa acht Jahren zunehmend die Buchsbaumhecken und auch die - mit viel Liebe - gezogenen Buchsbaum-Formgehölze in Klein- und Hausgärten und im öffentlichen Grün heim. So war er in den vergangenen Jahren vor allem vom Süden bis in die zentrale Region Brandenburgs verbreitet.

Inzwischen hat sich der Schädling offensiv nach Norden, bis in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin, ausgebreitet und konnte in diesem Jahr erstmals noch bis Ende September eine dritte Faltergeneration ausprägen. Dies verursachte damit in der Saison 2018 über einen besonders langen Zeitraum Schäden. Grund dafür ist die für Buchsbaumzünsler sehr günstige, langanhaltend warme und trockene Sommerwitterung. Mit Einsetzen der niedrigen Nachttemperaturen seit dem 25. September ist in diesem Jahr von einem Ende der Fraßaktivitäten auszugehen. Die überwinternden Junglarven werden sich in den nächsten Tagen in die zumeist in den Triebspitzen befindlichen, unscheinbaren, kleinen Wintergespinste zurückziehen.

Aktuell kann man noch mit einem Rückschnitt der Triebspitzen diese Wintergespinste entfernen. Stark befallene Pflanzen, die entsorgt werden müssen, können gefahrlos gehäckselt und kompostiert werden.

Um Buchsbaumbestände zu erhalten, ist eine Behandlung mit einem zugelassenen Insektizid ab Ende April bis Anfang Mai, sobald die Außentemperaturen über 18 Grad erreichen, unumgänglich, um gegen die überwinterte, erste Larvengeneration des Jahres vorzugehen. Ist dies nicht möglich, sollten langfristig andere Gehölzarten mit ähnlichen Schnitt- und Wuchseigenschaften des Buchsbaums diesen ersetzen. Dafür eigenen sich zum Beispiel Illex crenata oder Berberis buxifolia „Nana“. (Quelle:  Brandenburg)

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