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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brokkoli: Gesünder geht’s kaum
Wenn wir Brokkoli essen, essen wir eigentlich eine verfrühte Blüte. Das Gemüse mit den grünen Röschen und dem breiten Stiel gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Der Name der Gemüsepflanze stammt vom italienischen „il broccolo“ und wird auch Bröckel-, Spargel- oder Winterblumenkohl genannt.
In der Schweiz gibt es vor allem in den Sommermonaten ein großes Angebot an Brokkoli. Saisonal ist er aber von Mai bis November. Da er nicht kälteempfindlich ist, eignet sich der Brokkoli gut für die Tiefkühltruhe und kann so das ganze Jahr über verfügbar sein.
Zwei Drittel importiert
Die meisten Experten gehen davon aus, dass der Brokkoli ursprünglich aus Italien stammt. Heute gehören zu den größten Produzenten China, Indien, Spanien, Mexiko und die USA. In den letzten 25 Jahren ist die Brokkoli-Produktion in den USA sogar um 200% gestiegen.
Auch in der Schweiz ist das gesunde Gemüse beliebt und belegt im Jahr 2020 den Platz 12 der meistverkauften Frisch- und Lagergemüse. Insgesamt 12.201 Tonnen wurden importiert, während in der Schweiz nur etwa halb so viel selbst angebaut wurde.
Der Brokkoli wird in der Schweiz größtenteils auf dem Freiland angebaut. Damit das grüne Wunder sprießt braucht es einen nährstoffreichen Boden, Sonne und Windschutz. Für den eigenen Garten bietet es sich an, etwas Kompost in die Erde einzubringen, um dem Brokkoli die Nährstoffe zu geben, die er zum Wachsen braucht.
Vitamin pur
Brokkoli sieht nicht nur gesund aus, sondern macht seinen Erwartungen alle Ehre. In den grünen Bäumchen stecken zahlreiche Vitamine wie Vitamin C, E, K und B. Zusätzlich bietet er Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen und Zink und liefert Ballaststoffe. Ein weiterer Vorteil: Auf 100g Brokkoli gibt es nur 43 Kilokalorien.
Nebst den vielen Nährstoffen tut der Brokkoli auch so dem Körper gut. Brokkoli soll unter anderem das Immunsystem stärken, die Herzgesundheit fördern und wird als Anti-Aging Geheimwaffe bezeichnet. Unsere Eltern wollten uns also nicht ohne Grund den Brokkoli immer wieder auftischen. (lid)

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