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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brennzwetschgen: Bis 60 Rappen pro kg
40 bis 60 Rappen pro kg Brennzwetschgen.Pro Kilogramm Brennzwetschgen zahlen die Brennereien dieses Jahr zwischen 40 und 60 Rappen franko Rampe. Dies schreibt die BauernZeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.Die Schweizer Zwetschgenproduzenten und die Schnapsbrennereien hätten sich bisher nicht auf einen Preis einigen können. Jetzt sei der Preis bekannt geworden. Bei der grössten schweizerischen Schnapsbrennerei, der Diwisa in Willisau, zahle man 40 Rappen pro Kilogramm franko Willisauer Rampe. Andere Brennereien zahlten ähnliche Preise, wobei für eine begrenzte Menge sortenreiner Zwetschgen bis zu 60 Rappen je Kilogramm gezahlt werde. Für das laufende Jahr werde die Zwetschgenernte auf 4.800 Tonnen geschätzt, was einem sehr guten Ernteergebnis entspricht.
Bereits im letzten Jahr hatte vorgängig kein Preis vereinbart werden können. Der Einstiegspreis 2006 lag bei 40 bis 45 Rappen und stieg mit der Zeit auf 50 Rappen pro Kilogramm an. Ob in diesem Jahr eine ähnliche Preisentwicklung stattfinden wird, kann zurzeit noch nicht beurteilt werden. Fällt die Ernte der Fellenberg-Zwetschge qualitativ sehr gut aus, dürfte mit einem leichten Preisanstieg zu rechnen sein.
Die Importe von Kirsch, Zwetschgenwasser und Kernobstbrand steigen seit einigen Jahren stetig, dies auf Kosten der Inlandproduktion. Während in den Neunzigerjahren jährlich 10.000 Tonnen Schweizer Brennkirschen gebrannt worden seien, liege das oberste Limit heute bei 4.500 Tonnen. Der Grund dafür sei die Liberalisierung des Alkoholmarktes. (LID)

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