Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: Weniger Baumschulen

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert über einen Rückgang von Baumschulen in Brandenburg.

Die Zahl der Baumschulen nimmt in Brandenburg ab. Bild: GABOT.

Mit der Baumschulerhebung 2017 wurden in Brandenburg 50 Baumschulbetriebe erfasst. Diese Betriebe bewirtschafteten insgesamt 1.145 Hektar. Bei der vorangegangenen Erhebung im Jahr 2012 waren es noch 66 Betriebe mit einer Fläche von 1.260 Hektar. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, verfügte 2017 ein Baumschulbetrieb durchschnittlich über 23 Hektar Baumschulfläche. Die Baumschulproduktion erfolgt fast ausschließlich im Freiland.

Fast die Hälfte der brandenburgischen Baumschulfläche (560 Hektar) stand für die Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen zur Verfügung. Forstpflanzen wurden auf 13% der Baumschulfläche (148 Hektar) herangezogen. Auf 5% der Fläche (60 Hektar) wuchsen Heckenpflanzen.

60% der Baumschulflächen lagen im Landkreis Havelland. In diesem Landkreis wurden 681 Hektar von fünf Betrieben bewirtschaftet. Damit gab es hier die im Durchschnitt größten Baumschulbetriebe (136 Hektar je Betrieb). Im Havelland dominierte mit 72% die Anzucht von Ziersträuchern und Bäumen. (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

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