Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: Überdurchschnittliche Kartoffelernte 2020

In Brandenburg wurden 2020 auf rund 11.400 Hektar 388.700 Tonnen Kartoffeln gerodet. Das sind nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 59.300 Tonnen mehr als im Vorjahr und 52.500 Tonnen mehr als das langjährige Mittel (2014 bis 2019). Mehr Kartoffeln wurden zuletzt 2014 mit 421.000 Tonnen geerntet.

Bei Speisekartoffeln wurden 306,7 dt/ha erzielt. Bild: GABOT.

Nach zwei Jahren mit Erträgen unter 300 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) belief sich der Kartoffelertrag 2020 auf 340 dt/ha. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Ertrag um 14% und gegenüber dem langjährigen Mittel um 2%.

Deutlich im Vorteil waren die Landwirte, die 2020 ihre Kartoffelfelder beregnen konnten. Die künstliche Wasserzufuhr erwies sich besonders auf den leichteren Standorten als ertragsfördernd. Auf beregneten Feldern wurde im Durchschnitt ein Ertrag von 392,7 dt/ha gerodet, auf Flächen ohne Beregnung mit 267,1 dt/ha deutlich weniger.

Der Ertrag von Industriekartoffeln lag bei 354,7 dt/ha. Bei Speisekartoffeln wurden 306,7 dt/ha erzielt. (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

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