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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Spargel- und Erdbeerernte 2022
Mit 18.100 Tonnen stellt die diesjährige Spargelernte den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2015 dar, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Auch die Ergebnisse im Erdbeeranbau stellten die Erzeuger nicht zufrieden. Landwirte berichteten über Absatzschwierigkeiten und ein vorzeitiges Ende der Ernte.
In der Spargelsaison 2022 betrug die ertragsfähige Fläche in Brandenburg rund 3.800 Hektar und lag damit das sechste Jahr in Folge auf gleichbleibend hohem Niveau. Die Erntemenge ging jedoch stark zurück. Mit 18.100 Tonnen liegt sie um 14% unter der des Vorjahres. Das ist die geringste Erntemenge seit 2015. Damals wurden nur 15.300 Tonnen gestochen. Der Hektarertrag ging im Vergleich zum Vorjahr um 12% auf 48 Dezitonnen zurück.
Höherer Hektarertrag, doch insgesamt weniger Erdbeeren im Freiland
Freilanderdbeeren wurden auf rund 220 Hektar gepflückt. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die Anbaufläche um fast 90 Hektar. Zuletzt wurden 1998 so wenig Erdbeeren im Freiland angebaut. Die Erntemenge betrug rund 1.300 Tonnen bei einem Ertrag von 59 Dezitonnen je Hektar. Der Hektarertrag liegt damit um 17% über dem des Vorjahres.
Geringer Ertrag bei Erdbeeren unter begehbaren Schutzabdeckungen
Erdbeeren unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen (Folientunnel und Gewächshäuser) wurden auf etwas mehr als 50 Hektar geerntet. Gegenüber dem Vorjahr verkleinerte sich die Anbaufläche um etwa 5 Hektar. Gleichzeitig fiel der Ertrag mit knapp 90 Dezitonnen je Hektar erneut gering aus und lag gut 30% unter dem sechsjährigen Durchschnitt von 125 Dezitonnen je Hektar. (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

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