Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: Spargel- und Erdbeerernte 2021

2021 wurden rund 21.500 Tonnen Spargel gestochen. Das sind 1.500 Tonnen bzw. rund 8% mehr als 2020. Die Anbaufläche von Erdbeeren im Freiland verringerte sich nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg auf rund 200 Hektar.

In der Saison 2021 bleibt die Größe der ertragsfähigen Spargelflächen in Brandenburg mit knapp 4.000 Hektar weiterhin auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Bild: GABOT.

In der Saison 2021 bleibt die Größe der ertragsfähigen Spargelflächen mit knapp 4.000 Hektar weiterhin auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Mit einem Ertrag von 55 Dezitonnen pro Hektar konnte das vergleichsweise schlechte Ergebnis des Vorjahres um fast 9% übertroffen werden.

Erdbeerfläche im Freiland rückläufig, mit Schutzabdeckungen steigend

Gegenüber 2020 verringerte sich die Anbaufläche für Erdbeeren im Freiland um mehr als 30%. Seit 2006 wurden noch nie so wenige Erdbeeren im Freiland angebaut. Die Erntemenge im Freiland betrug rund 1.100 Tonnen bei einem Ertrag von 55 Dezitonnen pro Hektar.

Erdbeeren unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen (Folientunnel und Gewächshäuser) wurden auf nahezu 60 Hektar geerntet. Gegenüber dem Vorjahr vergrößerte sich die Anbaufläche um etwa 40 Hektar und liegt damit 2021 um bis zu 14% oberhalb des sechsjährigen Durchschnitts. Gleichzeitig ist der Gesamtertrag mit knapp 90 Dezitonnen je Hektar gering ausgefallen und liegt um 45% niedriger als der Vorjahreswert von 160 Dezitonnen je Hektar. Die Landwirte berichteten unter anderem von einem verspäteten Saisonbeginn der diesjährigen Ernte und später von schädlichen Extremtemperaturen und hohen Verlusten durch Mäusefraß. (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

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