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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Sehr gute Strauchbeerenernte 2014
2014 bewirtschafteten 50 Brandenburger Betriebe eine Strauchbeerenfläche von 644 ha. Im Vergleich zu 2013 erhöhte sich die Anbaufläche um 116 ha, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Gegenüber 2013 fiel die Gesamterntemenge der Strauchbeeren in Brandenburg deutlich höher aus. Lag die Erntemenge 2013 bei 972 t, so waren es ein Jahr später 1.544 t (+59%).
64% der Brandenburger Strauchbeerenfläche wurden 2014 nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.
Der Sanddorn bleibt die in Brandenburg dominierende Strauchbeere. Der Anbau dieser Beeren konzentriert sich in Deutschland neben Brandenburg auf Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Und nirgendwo wird in Europa so viel Sanddorn angebaut wie in Brandenburg.
2014 wuchs Sanddorn auf 338 Hektar und damit auf über der Hälfte der hiesigen Strauchbeerenfläche. Die Ernte erfolgte auf einer Fläche von 139 ha, da Sanddorn nicht jedes Jahr von derselben Pflanze geerntet werden kann. Der Ertrag lag bei 25,4 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Im Vergleich zum Vorjahr waren dies 41% mehr (2013: 18,0 dt/ha).
Wie das Amt für Statistik weiter mitteilt, stellten die Kulturheidelbeeren mit 118 Hektar erneut die zweitwichtigste Strauchbeerenart dar. Hier kam es im Vergleich zu 2013 zu einer Anbauausdehnung um 10%. Die Produzenten von Kulturheidelbeeren gaben an, dass sie 2014 einen Ertrag von 69,2 dt/ha erzielten. Damit wurde der höchste Hektarertrag seit der erstmaligen Erhebung im Jahr 2005 erzielt. 2014 wurden zum ersten Mal die Aroniabeeren separat erfasst, da sie immer mehr an Bedeutung gewinnen. Diese Strauchbeere wuchs auf 88 Hektar. Von deutlich geringerer Anbaubedeutung waren der Schwarze Holunder mit 37 ha und die Himbeeren mit gut 8 ha.
Regional gesehen befand sich die größte Strauchbeerenanbaufläche mit 278 ha im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Auch hier bestimmten Sanddorn und Kulturheidelbeeren das Anbaubild. (sta.bbb)

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