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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Schlechteste Kirschenernte seit 1991
Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt mit, dass derzeit von einer Erntemenge von 230 t Süßkirschen und 400 t Sauerkirschen ausgegangen wird. Damit fällt die Kirschenernte in diesem Jahr um 96% niedriger aus als im Spitzenjahr 1992.
In vielen Betrieben kam es zu Totalausfällen. Die entscheidende Ursache hierfür waren die Frostnächte im April, die genau in die Zeit der Vollblüte fielen.
Die Ertragserwartungen bei Süßkirschen liegen mit 6,1 dt pro Hektar (dt/ha) um 74% unter dem Vorjahresertrag. Bei den Sauerkirschen wird ein Ertrag von 48,3 dt/ha erwartet. Das wären fast 42% weniger als 2016.
Gemessen an der Anbaufläche, stellen Süßkirschen im Land Brandenburg mit rund 380 Hektar weiterhin die zweitwichtigste Obstart nach Äpfeln dar. Der Anbauschwerpunkt befindet sich mit mehr als 56% im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Ertragsfähige Sauerkirschenbäume stehen auf rund 83 Hektar. Damit stieg die Anbaufläche erstmalig seit 2012 wieder leicht an. (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

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