Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: Ökolandbauflächen wachsen weiter

Mit 162.653 Hektar ökologischer Anbaufläche im Jahr 2018 ist nach Information von Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger im Land der bisher höchste Flächenwert erreicht worden.

In Brandenburg hat sich der Anteil der Ökofläche auf 12,0% erhöht. Bild: GABOT.

Jeweils im April melden die Länder die Öko-Kontrollfläche an den Bund. Vogelsänger: „Brandenburger Landwirte stellen sich der Herausforderung, auf noch mehr landwirtschaftlichen Nutzflächen nach den Standards des ökologischen Landbaus zu produzieren. Ausdruck dafür ist ein Plus von 7.222 Hektar (rund 10.000 Fußballfelder) für das Jahr 2018 im Vergleich 2017. Damit erhöht sich der Anteil der Ökofläche in Brandenburg bezogen auf die gesamte Landwirtschaftsfläche von 11,4% auf 12,0%.“

Nicht alle Flächen, die von Öko-Bauern im Kontrollverfahren angemeldet sind, werden auch für eine Flächenförderung beantragt. So beträgt die Förderfläche im Ökologischen Landbau mit Stand 2017 insgesamt 130.452 Hektar. Hinzukommen nochmal etwa 8.000 Hektar neue Antragsflächen ab 2018. Für diese Flächen erfolgen gegenwärtig die Auszahlungen.

Die Anzahl der Betriebe die ökologischen Landbau betreiben ist von 838 auf 883 gestiegen. Das sind 15% der Unternehmen.

„Es zeigt sich, wie richtig es war, dass wir ohne Unterbrechung die Ökoförderung in Höhe von rund 28 Mio. Euro je Jahr fortführen, hier stehe ich seit Jahren im Wort,“ so Vogelsänger.

Etwa die Hälfte des Grünlands in Brandenburg wird extensiv genutzt. Sowohl der ökologische Landbau als auch die starken Grünlandprogramme tragen zu mehr biologischer Vielfalt bei und sind aktiver Insektenschutz.

Zum Landespaket der Unterstützung für Ökobetriebe gehört die Förderung einzelbetrieblicher Investitionen, die Marktstrukturverbesserung, die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP), die Stärkung der konzeptionellen Zusammenarbeit mit dem Ziel einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung sowie die Förderung landwirtschaftlicher Beratungsdienstleistungen. (Brandenburg)

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